Die RWE will bis 2022 sechs Windparks im rheinischen Revier betreiben.

Die RWE will bis 2022 sechs Windparks im rheinischen Revier betreiben.

Bild: © RWE

Die RWE hat ein PPA mit ASML, einem niederländischen Anbieter von Lithographiesystemen für die Halbleiterindustrie geschlossen. Dabei geht es um die Finanzierung von Wind- und Solarparks. Getec Energie wiederum versorgt den Lebensmittelhersteller Nestle mit Grünstrom aus Post-EEG-Windkraftanlagen.

RWE wird der ASML in den kommenden zehn Jahren 250 GWh Strom aus einem internationalen Erzeugungs-Portfolio liefern. Während zwei unternehmenseigene Windparks in Holland werden nach ihrer Inbetriebnahme dieses Jahr 16,5 MW an Gesamtleistung bereitstellen. Darüber hinaus umfasst das PPA einen fremdbetriebenen Offshore-Windpark vor der belgischen Küste und eine Solaranlagen, die einer RWE-Beteiligung gehört.

Nestle: 58 Prozent des jährlichen Bedarfs über PPA abgedeckt

Getec widmet sich gemeinsam mit Nestle der Post-EEG-Ära und beliefert drei deutsche Standorte des Lebensmittelkonzerns mit 103 GWh Strom aus ausgeförderten Windturbinen. Damit können etwa 58 Prozent des jährlichen Gesamtstrombedarfs des Unternehmens in Deutschland gedeckt werden. (lm)

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