Im Rahmen des Projekts RES-DHC (Renewable Energy Sources for District Heating and Cooling) stehen ihnen energiewirtschaftliche Experten des Steinbeis Forschungsinstitutes Solites, des Energieeffizienzverbandes AGFW sowie des Hamburg Institutes beratend zur Seite.

Im Rahmen des Projekts RES-DHC (Renewable Energy Sources for District Heating and Cooling) stehen ihnen energiewirtschaftliche Experten des Steinbeis Forschungsinstitutes Solites, des Energieeffizienzverbandes AGFW sowie des Hamburg Institutes beratend zur Seite.

Bild: © fotogestoeber/AdobeStock

Stadtwerke und Kommunen in Baden-Württemberg, die bei ihrer Wärmeversorgung noch stärker auf erneuerbare Energien setzen wollen, erhalten künftig Unterstützung von der EU. Im Rahmen des Projekts RES-DHC (Renewable Energy Sources for District Heating and Cooling) stehen ihnen energiewirtschaftliche Experten des Steinbeis Forschungsinstitutes Solites, des Energieeffizienzverbandes AGFW sowie des Hamburg Institutes beratend zur Seite. Unter www.res-dhc.com/de/wissensdatenbank/helpdesk/ können sie ihre Fragen stellen und sich zudem bis 31. März 2022 für einen Beratungsworkshop bewerben, teilt FUP-Kommunikation im Namen der Beteiligten mit.

"Mit dem Ende 2020 gestarteten Projekt RES-DHC bringen wir 15 Partner aus acht EU-Ländern zusammen. Uns alle eint der Antrieb, die Fernwärmeversorgung klimaneutral aufzustellen", so Dipl.-Ing. Stefan Hay, Ansprechpartner für das Projekt seitens des AGFW. "Wir wollen voneinander lernen und Erfahrungen sammeln, die auch auf andere Regionen übertragbar sind. Gleichzeitig gilt es, die Unternehmen und Kommunen, die die Wärmewende vor Ort bewältigen müssen, bestmöglich zu unterstützen." Dazu wurde, so Hay, ein Beratungsangebot in Form eines "Helpdesks" konzipiert. Unternehmen und Institutionen können darüber ihre Fragen stellen, AGFW-Ansprechpartner Stefan Hay beantwortet sie gemeinsam mit den jeweils zuständigen Projektpartnern.

Ist-Situation wurde analysiert

Im ersten Jahr des Projektes haben die Partner die Ist-Situation in Baden-Württemberg analysiert. Ein Beirat wurde ins Leben gerufen und pandemiebedingt verschiedene Online-Veranstaltungen umgesetzt. Nun soll die Beratung durch das Helpdesk intensiviert werden. Parallel dazu erhalten interessierte Versorger die Möglichkeit, sich auf der Projektwebsite um einen Beratungsworkshop zu bewerben. In diesem wird methodisch die individuelle Situation in dem jeweiligen System beleuchtet. Außerdem sind Exkursionen geplant, in deren Rahmen verschiedene Projekte vor Ort besucht werden.
 
"Wir freuen uns auf die Fortsetzung des Projekts und den gemeinsamen Austausch. Der Einsatz erneuerbarer Energien in der Fernwärme bietet viele Vorteile, bedarf aber auch eines Umbaus der bestehenden Wärmenetze. Wir freuen uns daher, dass alle Projektbeteiligten trotz der Herausforderungen durch Corona weiter an den gesetzten Zielen arbeiten", so Hay. (gun)

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