Durch die Umstellung der BHKW auf Biogas, spart die Fernwärme viel CO2 ein: Hier im Bild wird eine Biogas-Anlage kontrolliert.

Durch die Umstellung der BHKW auf Biogas, spart die Fernwärme viel CO2 ein: Hier im Bild wird eine Biogas-Anlage kontrolliert.

Bild: © EnviaM

Um die Fernwärmeerzeugung an ihren Standorten in Ostdeutschland umweltfreundlicher zu gestalten, hat Envia Therm rund sieben Mio. Euro investiert. Das Geld floss in den Einsatz von Blockheizkraftwerken und in die Umstellung des Brennstoffes durch die entsprechende Anlagetechnik: von Braunkohle und Erdgas zu Biomethan. Seitdem das Unternehmen verstärkt Biosgas nutzt hat sich der CO2-Austoß um 33.000 Tonnen pro Jahr verringert, wie das Tochterunternehmen der EnviaM-Gruppe mitteilt.
 

Auch das Kraft-Wärme-Kopplungsverfahren mit einem Anteil von bis zu 45 Prozent wirkt sich positiv auf die Klimaschutzbilanz der Wärme aus aus. Die gleichzeitige Produktion von Strom und Wärme kommt auf einen Primärenergiefaktor von bis zu 0,4. Er ist eine Kennziffer, die beschreibt, welcher Aufwand an Primärenergie für die Produktion und den Transport von Wärme bis zum Kunden nötig ist. Dabei gilt: Je kleiner der Primärenergiefaktor ist, desto niedriger sind Energieverbrauch und Umweltbelastung.

Die Erzeugung von Fernwärme in Herzberg, Meuselwitz und Vetschau mit dem von Envia Therm gewählten Konzept federt zudem die CO2-Bepreisung künftig ab. Das Fernwärmenetz der EnviaM-Tochtergesellschaft hat eine Gesamtlänge von mehr als 100 Kilometern. Der Energieerzeuger bedient rund 2000 Kunden mit Fernwärme. Zu ihnen gehören private Haushalte, Gewerbebetriebe, kommunale Einrichtungen und Wohnungsgesellschaften mit 54.000 Mietern. (gun)

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