Von Daniel Zugehör
Iqony Energies möchte das Fernwärmenetz in Fürstenwalde (Spree) bis 2040 klimaneutral gestalten. Das zwölf Kilometer lange Netz versorgt Privatkunden, Gewerbebetriebe und kommunale Einrichtungen in der brandenburgischen Stadt mit klimaschonender Wärme. Im Rahmen der unternehmenseigenen Dekarbonisierungsstrategie hat das Tochterunternehmen der Essener Steag Iqony Group nun mit einer Transformationsplanung für das Wärmenetz begonnen.
30 Prozent grün bis 2030
"Mit unserem Ziel, bis 2040 klimaneutral zu sein, liegen wir fünf Jahre vor der gesetzlichen Frist", erklärt Geschäftsführer Andreas Loh. Ein erstes Zwischenziel sieht vor, dass bis 2030 mindestens 30 Prozent der Wärme aus erneuerbaren Energien oder industrieller Abwärme stammen.
Neben der Umstellung auf klimafreundliche Energiequellen plant Iqony auch eine Erweiterung des Netzes. Vor allem unversorgte Gebäude sollen angeschlossen und neue Stadtgebiete erschlossen werden. Dazu steht das Unternehmen in engem Austausch mit der Stadt, um die lokale Wärmeplanung zu koordinieren.
Aktuell versorgt Iqony im Norden der Stadt Gewerbe- und Industriekunden sowie Wohngebiete in Mitte. Zukünftig sollen Netzverdichtungen und Erweiterungen in Richtung Küstriner Straße und Martin-Luther-Straße erfolgen. Erste Ergebnisse der neuen Planungsarbeiten werden im Sommer 2025 erwartet.



