Mit einer interaktiven Karte informiert N-Ergie über den Fernwärmeausbau vor Ort.

Mit einer interaktiven Karte informiert N-Ergie über den Fernwärmeausbau vor Ort.

Bild: © N-Ergie

Zu den bestehenden acht will die N-Ergie bis 2027 weitere 48 Ausbaugebiete für Fernwärme hinzufügen. Gleich auf drei neuen Arealen geht das Wärmeteam des Nürnberger Regionalversorgers auf Neukundensuche. "Fernwärme ist und bleibt – auch mit dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz – die ideale Heizungsart in städtischen Gebieten. Die Nachfrage ist enorm", ordnet N-Ergie-Vorstandssprecher Maik Render die Ausbaupläne ein.

Aus seiner Sicht punktet Fernwärme mit einer komfortablen Versorgung, hoher Planungssicherheit und einem geringen Wartungsaufwand. Für die Transparenz der Ausbaupläne des Fernwärmenetzes hat die N-Ergie nun eine interaktive Karte veröffentlicht. Dort können Interessierte erfahren, in welchen Gebieten der Ausbau geplant ist und wie der aktuelle Stand ist – die Inhalte werden laut N-Ergie laufend aktualisiert.

In den drei neuen Arealen liegt das Ausbaupotenzial bei 330 Gebäuden – vorrangig Mehrfamilienhäusern. Der Bau ist von 2027 bis 2029 geplant. Interessierte können dort ab sofort einen Fernwärmeanschluss beantragen. Das Wärmeteam informiert die Immobilienbesitzer:innen, Bewohner:innen und Betriebe vor Ort persönlich, per Brief oder online über die Vorteile der Fernwärme und die Anschlussmöglichkeiten.

Ausbau seit 2024 intensiviert

Den Ausbau des Fernwärmenetzes treibt die N-Ergie seit 2024 voran. Seitdem hat das Unternehmen zahlreiche Ausbaugebiete definiert und bereits erste Bauabschnitte umgesetzt. Im Jahr 2025 haben Haushalte und Unternehmen Verträge mit einer Leistung von rund 24 Megawatt abgeschlossen. Die ersten Hausanschlüsse in diesen Gebieten werden im Laufe des Jahres in Betrieb genommen, und die Baumaßnahmen werden fortgesetzt.

Aktuell liefert die Fernwärme rund ein Viertel der Heizwärme, die in Nürnberg benötigt wird. Um diesen Anteil zu verdoppeln, baut die N-Ergie ihr Netz in den kommenden Jahren stark aus. Parallel dazu arbeitet der Energieversorger daran, die Fernwärmeerzeugung schrittweise CO₂-neutral zu gestalten. Wichtige Bausteine sind dabei der Einsatz von Großwärmepumpen, (industrieller) Abwärme, ein Altholz-Heizkraftwerk sowie die Nutzung von Erdwärme oder Wasserstoff.

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