Stuttgart bezieht sein Trinkwasser aus zwei Quellen, nämlich aus dem Bodensee und aus dem Donauried bei Ulm.

Stuttgart bezieht sein Trinkwasser aus zwei Quellen, nämlich aus dem Bodensee und aus dem Donauried bei Ulm.

Bild: © Wirestock/AdobeStock

Das Regierungspräsidium hat die Wärmeplanung der Stadt Stuttgart genehmigt. Das Besondere: Die Landeshauptstadt hat die Planung in Eigenregie erstellt – als einzige Großstadt in Baden-Württemberg.

Das Amt für Umweltschutz erhob dazu die Potenziale der gesamten Stadt und identifizierte 53 Quartiere, in denen Wärmenetze vorgesehen sind. Der Blick fiel auf die Versorgung durch Geothermie, Abwasserwärme, Photovoltaik, Flusswärme, industrielle Abwärme und Solarthermie.

Steckbriefe erstellt

Die Stadt hat Steckbriefe mit den Zusammenfassungen der Voruntersuchungen erstellt sowie einen Überblick über die geplanten Entwicklungen und Maßnahmen. Hinzu kommen Bestandsdaten der Wärmeinfrastruktur wie Hauptenergieträger, Wärmeverbrauchsdichte und absoluter Wärmeverbrauch.

Stuttgart will bis 2035 keine fossilen Energiequellen mehr importieren, die Abhängigkeit von Lieferanten und Preissteigerungen senken und die Versorgung aus Region und Stadt stärken. Die Hälfte der benötigten Wärme soll aus Stuttgart stammen, ein Drittel aus dem heutigen Fernwärmenetz der EnBW. Darüber hinaus soll mehr als ein Drittel eingespart werden.

Planung ist nicht beendet

Für den Herbst 2025 will das Amt für Umweltschutz eine aktualisierte Planung vorlegen. Bis dahin sollen vertiefte Informationen zu den Gas‐ und Stromtransformationsplänen geliefert werden. (amo)

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