Im vergangenen Jahr sind die Heizkosten nach den DIW-Berechnungen im Schnitt um 6,7 Prozent niedriger ausgefallen als im Jahr zuvor.

Im vergangenen Jahr sind die Heizkosten nach den DIW-Berechnungen im Schnitt um 6,7 Prozent niedriger ausgefallen als im Jahr zuvor.

Bild: © Eon

enviaM bietet Privatkunden ab Juni 2021 eine digitale Steuerung ihrer Wärmespeicherheizung an. Damit können sie ihre Wärmeversorgung deutlich bedarfsgerechter und komfortabler gestalten, verspricht das Unternehmen. Möglich mache dies ein digitales Heizungssteuerungsgerät, das mit einem Energiemanagementsystem und einem intelligenten Messsystem verbunden sei.

Dank der digitalen Steuerung sollen Kunden nach Angaben von enviaM bis zu 15 Prozent Strom sparen können. Grundlage dafür sei eine exakt auf die Wetterprognose abgestimmte Ladung der Wärmespeicherheizung, die sowohl nachts als auch tagsüber vollautomatisch erfolgt. Per App können die Kunden dann ihre Wunschtemperatur für die verschiedenen Räume einstellen.

Netzdienliche Steuerung

Die digitale Steuerung erfolgt netzdienlich. Die Wärmespeicherheizung wird immer dann geladen, wenn die Stromeinspeisung aus erneuerbaren Energien in das Stromnetz besonders hoch ist. Auf diese Weise entlastet die Wärmespeicherheizung das Stromnetz, heißt es in der Mitteilung.

Möglich sei zudem eine Verknüpfung der Heizung mit der Photovoltaikanlage des Kunden. Auch die Nutzung dynamischer Tarife sei kein Problem. Auf diese Weise könne der Kunde zusätzliche Stromkosten sparen. „Notwendig dafür ist allerdings eine Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes, die von der Politik angekündigt worden ist“, betont Andreas Auerbach, enviaM-Vorstand Vertrieb. (amo)

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