"Wir wollen insbesondere für unsere Kunden zusätzliche Vorteile schaffen und planen deshalb 300.000 Haushalte zu erschließen", betont Enercity-Chefin Susanna Zapreva.

"Wir wollen insbesondere für unsere Kunden zusätzliche Vorteile schaffen und planen deshalb 300.000 Haushalte zu erschließen", betont Enercity-Chefin Susanna Zapreva.

Bild: © Enercity/Christian Kerber

Pünktlich zu Beginn der Hochsaison des Heizens startet Enercity eine Initiative, mit der ein wesentlicher Beitrag zur CO2- Einsparung geleistet werden soll. Dazu zählt der Anreiz zum Ölheizungstausch und Angebote, die die bestehenden Heizungen smart und effizient machen. „Um den Klimaschutz erfolgreich zu gestalten, müssen die Bedürfnisse der Menschen im Fokus sein“, sagt Enercity-Chefin Susanna Zapreva in einer Pressemitteilung. „Mit unserer Anschubfinanzierung zusätzlich zu bestehenden Förderungen leisten wir einen erheblichen Beitrag, um die veralteten Heizungen gegen zukunftsfähige, klimaschonende und bezahlbare zu ersetzen.“

Der Energiedienstleister stellt in den kommenden drei Jahren zusammen mit der Stadt dafür insgesamt 35 Millionen Euro bereit. Das sei der richtige Schritt, um die Wärmewende in Hannover bis 2035 zu erreichen“, erläutert Belit Onay, Oberbürgermeister der Stadt Hannover. Hannover stehe modellhaft dafür, wie Kommunen die Energiewende aktiv gestalten können.

Fossile Brennstoffe werden teurer

Können bis zum Jahr 2035 durch diese klimafreundlichen Maßnahmen im Wärmemarkt 2,3 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden, ergebe sich bei einem CO2-Preis von 55 Euro pro Tonne eine Ersparnis von knapp 128 Millionen Euro. Mit den Maßnahmen nimmt der Oberbürgermeister auch die Verteuerung von Heizöl und Erdgas in den Blick. „Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, auf Fernwärme und Wärmepumpen als Alternativen zu setzen.“

Im Fokus stehen rund5000 alte Ölheizungen, die laut der Mitteilung in Hannover aktuell in Betrieb sind. Wie Zapreva in der Mitteilung erläutert, senken Kunden, die etwa auf eine Wärmepumpe mit Ökostrom umsteigen, ihren CO2-Ausstoß für Heizenergie auf null und sparen damit auch die zusätzlichen Mehrkosten der CO2-Steuer. Hinzu kommen weitere Vorteile durch Enercity-Rabattaktionen.

Intelligent steuern und sparen

Wer sich gegen einenkompletten Heizungstausch entscheidet, dem bietet Enercity an, die Bestandsanlage durch intelligente Steuerung und damit optimale Wärmeverteilung effizienter zu betreiben. Dadurch spart der Kunde laut der Mitteilung bis zu 20 Prozent Energie, mindert damit wiederum seinen CO2-Ausstoß und in Folge Kosten. Auch hier bietet der Versorger Kunden Rabatte.

Enercity will darüber hinaus das Fernwärmenetz ausbauen, um die Versorgung der Landeshauptstadt über erneuerbare Energiequellen zu realisieren. Sobald der rechtliche Rahmen seitens der Landeshauptstadt geschaffen ist, wird das Unternehmen überall dort, wo Gas- und Fernwärmenetze parallel vorhanden sind und Erneuerungsmaßnahmen anfallen, die Doppelversorgung zurückbauen und schrittweise auf Fernwärme umstellen, heißt es aus Hannover. 

Fernwärme statt neue Gasheizungen

Stadtteile, die heute schon mit Fernwärme versorgt sind, sollen als reine Fernwärmegebiete ausgewiesen werden, in denen keine neuen Gasheizungen mehr installiert werden. Enercity wird hierfür das Fernwärmenetz auf erneuerbare Fernwärme umstellen. (amo)

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