Wer seine Verkaufsverpackungen nicht beim Verpackungsregister Lucid anmeldet, riskiert ein Verkaufsverbot und Bußgelder.

Wer seine Verkaufsverpackungen nicht beim Verpackungsregister Lucid anmeldet, riskiert ein Verkaufsverbot und Bußgelder.

Bild: © Veit Kern/pixelio.de

Pro Jahr werden in Deutschland mehr als 14 Mio. Tonnen Kunststoff verarbeitet, mit steigender Tendenz. Dementsprechend müssten die Recycling-Kreisläufe verbessert werden, betont die Zuse-Gemeinschaft in einer Mitteilung: Schon beim Design von Produkten ans "Leben danach" müsse gedacht werden.

Insbesondere bei Lebensmittelfolien scheitere hochwertiges Recycling bislang häufig an der Vielzahl verwendeter Kunststoff-Schichten, wodurch eine sortenreine Trennung verhindert würde.

Biokunststoff für Lebensmittelverpackungen

So arbeitet das Süddeutsche Kunststoff-Zentrum (SKZ) in Würzburg an einem Biokunststoff für Lebensmittelverpackungen. Der mit nur einer Schicht aus Polymilchsäure (PLA) und einer Beschichtung aus biobasierten Hybridpolymeren auskomme, erläutert die Zuse-Gemeinschaft.

"Eine Reduzierung dieser Vielfalt auf bestenfalls nur noch einen Kunststoff ist deshalb ein Fall für die Forschung",so Marieluise Lang, Bereichsleiterin am SKZ.

Folie im Praxistest

"Die bislang hergestellten Folienmaterialien weisen vielversprechende Ergebnisse auf, um eine marktfähige, recyclingfähige Bio-Barrierefolie zu erzielen", erläutert Lang.

Über das physikalische Recycling soll nun auch untersucht werden, ob sich die neu entwickelte Folie mehrfach einsetzen lässt. (gun)

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