ARCHIV - 30.12.2022, Baden-Württemberg, Stuttgart: Freileitungsmasten stehen kurz vor Sonnenaufgang auf einem Feld. In Aachen kam es zu einem Stromausfall. (zu dpa: «Stromausfall in Aachen legt Verwaltungen in NRW lahm») Foto: Christoph Schmidt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

ARCHIV - 30.12.2022, Baden-Württemberg, Stuttgart: Freileitungsmasten stehen kurz vor Sonnenaufgang auf einem Feld. In Aachen kam es zu einem Stromausfall. (zu dpa: «Stromausfall in Aachen legt Verwaltungen in NRW lahm») Foto: Christoph Schmidt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Bild: © Christoph Schmidt/dpa

Ein großflächiger Stromausfall am Montagabend in Aachen hat am Dienstag weite Teile der öffentlichen Verwaltung in Nordrhein‑Westfalen lahmgelegt. Ursache ist eine Störung im Rechenzentrum des kommunalen IT‑Dienstleisters Regio IT, die durch den Stromausfall ausgelöst wurde. Nach Angaben des Unternehmens ist der produktive Betrieb voraussichtlich auch am Dienstag nicht wiederherstellbar.

Hintergrund Regio IT

Die Regio IT gilt als einer der größten IT‑Dienstleister für Kommunen und öffentliche Auftraggeber in Nordrhein‑Westfalen. Das Unternehmen betreibt zentrale IT‑Infrastruktur und Anwendungen für zahlreiche Städte und Kreise. Fällt das Rechenzentrum aus, stehen vielerorts Verwaltungsverfahren still.

Betroffen sind neben der Stadt Aachen unter anderem Duisburg, Bielefeld, Düren, Eschweiler, Erkelenz, Würselen, der Rhein‑Erft‑Kreis, der Märkische Kreis, der Kreis Soest, der Ennepe‑Ruhr‑Kreis, der Kreis Heinsberg und der Kreis Euskirchen. Mehrere Kommunen teilten mit, dass Bürgerämter, Kfz‑Zulassungsstellen, Fundbüros und Online‑Serviceportale nicht erreichbar seien. Vereinbarte Termine mussten abgesagt werden.

Wiederaufnahme: Zeitpunkt unbekannt

Viele Verwaltungen informierten über ihre Websites und soziale Netzwerke, sofern diese noch erreichbar waren, über die Einschränkungen. Mitarbeitende können derzeit nur eingeschränkt arbeiten, da zentrale Fachverfahren und E‑Mail‑Systeme betroffen sind.

Das Unternehmen erklärte, man arbeite mit Hochdruck an der Behebung der Störung. Ein konkreter Zeitpunkt für die vollständige Wiederaufnahme des Betriebs wurde zunächst nicht genannt.

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