Charlotte Beissel ist seit 2017 bei den Stadtwerken Düsseldor, seit 2021 ist sie dort Personalvorständin und Arbeitsdirektorin. Im Juli wechselt sie zu EnBW.

Charlotte Beissel ist seit 2017 bei den Stadtwerken Düsseldor, seit 2021 ist sie dort Personalvorständin und Arbeitsdirektorin. Im Juli wechselt sie zu EnBW.

Foto: © Michael Lübke

Von den Stadtwerken Düsseldorf nach Karlsruhe: Die promovierte Juristin Charlotte Beissel ist zum 1. Juli in den Vorstand von EnBW Baden-Württemberg berufen worden. Dort wird sie nach einer kurzen Einarbeitungszeit zum 1. September das Ressort von Colette Rückert-Hennen übernehmen und zugleich zur Arbeitsdirektorin bestellt. Sie wird künftig außerdem die Bereiche Recht & Compliance sowie Corporate Real Estate verantworten.

"Wir freuen uns, mit Charlotte Beissel eine erfahrene und gestaltende Führungspersönlichkeit für den Vorstand der EnBW zu gewinnen, die den Transformationskurs des Unternehmens ideal ergänzt", sagte der Vorsitzende des EnBW-Aufsichtsrats Lutz Feldmann. Beissel setzte sich in einem bundesweit durchgeführten, intensiven Auswahlprozess mit externer Unterstützung durch.

Erfahrene Energiemanagerin und Personalexpertin

Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende und stellvertretende Konzernbetriebsratsvorsitzende Joachim Rudolf hob insbesondere Beissels "umfassende Erfahrung im Zusammenspiel mit den Arbeitnehmervertretungen hervor“. Die designierte Abeitsdirektorin stehe für eine moderne, partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Beissel ist aktuell bei den Stadtwerken Düsseldorf (dort ist EnBW Mehrheitsgesellschafter) als Personalvorständin und Arbeitsdirektorin tätig. Bei dem kommunalen Versorger der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt ist sie seit 2017 tätig, zunächst als Prokuristin und Leiterin des Personalbereichs, seit Oktober 2021 in den aktuellen Funktionen. Neben dem Bereich Personal ist sie bei den Stadtwerken Düsseldorf auch für Digitalisierung und IT auch für Vertrieb, Kundenmanagement, Energiedienstleistungen zuständig. Zu ihren Schwerpunkten zählen die strategische Personalarbeit und digitale Transformation.

Zuvor hatte die Personalexpertin leitende Funktionen bei der Landeshauptstadt Düsseldorf inne, unter anderem als Leiterin des Hauptamts für Personal, Organisation und IT.

Colette Rückert-Hennen wird Aufsichtsrat beratend unterstützen

Die aktuelle EnBW-Personalvorständin Colette Rückert-Hennen scheidet zum 31. August vorzeitig aus dem Vorstand aus. Dem Unternehmen bleibt Rückert-Hennen laut Pressemitteilung aber weiterhin verbunden: Sie wird den Aufsichtsrat bei Sonderprojekten beratend unterstützen und bis auf Weiteres ihre bestehenden Aufsichtsratsmandate wahrnehmen.

Rückert Hennen habe die Personalarbeit der EnBW in einer Phase tiefgreifender Transformation konsequent weiterentwickelt und insbesondere die Verzahnung von HR-Strategie, Führungskräfteentwicklung und Unternehmenswandel mit dem Programm Best Work maßgeblich vorangetrieben, würdigte der Vorsitzende des EnBW-Aufsichtsrates Lutz Feldmann.

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