Der Essener Energiekonzern Steag ist einer der größten Betreiber von Steinkohlekraftwerken in Deutschland.

Der Essener Energiekonzern Steag ist einer der größten Betreiber von Steinkohlekraftwerken in Deutschland.

Bild: © Steag

Das Essener Energieunternehmen Steag treibt seine Neuausrichtung auf Wachstumsfelder jenseits des bisherigen Kerngeschäfts weiter voran. Dazu hat der Aufsichtsrat Carsten König neu in die Geschäftsführung berufen, wie der Konzern mitteilt. Der studierte Wirtschaftsingenieur soll als Chief Transformation Officer die Neuausrichtung weiter voranbringen.

König blickt laut der Mitteilung auf zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Restrukturierung und Neuausrichtung von Industrieunternehmen zurück. Der 49-Jährige ist Managing Director der internationalen Unternehmensberatung Alix Partners und Experte für finanzielle und operative Reorganisationen und Transformationen von Unternehmen.

Vierter neuer Geschäftsführer in einem Jahr

König ist der vierte neue Geschäftsführer der Steag innerhalb eines knappen Jahres. Seit Mai 2020 wurden nacheinander Heiko Sanders (Kaufmännischer Bereich), Andreas Reichel (Personal und Arbeitsdirektor) und Ralf Schiele (Markt und Technik) neu in das Gremium berufen. Joachim Rumstadt ist seit 2009 Vorsitzender der Geschäftsführung der Steag.

Die Steag nimmt mit dem Transformationsprozess smarte, ganzheitliche Energielösungen, das Geschäft mit erneuerbaren Energien und die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle in den Blick, heißt es in der Mitteilung. Zudem sehe man ein großes Wachstumspotential bei der Dekarbonisierung der Industrie.

Pehlke: Restrukturierung mit voller Kraft

Guntram Pehlke, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Steag, gibt sich zuversichtlich, dass es gelingen kann, das Unternehmen noch zukunftsfähiger auszurichten. „Die Arbeit am Restrukturierungsprogramm kommt allerdings on top. Deshalb haben wir uns entschieden, die Steag-Geschäftsführung personell noch einmal zu verstärken“, erläutert er. (amo)

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