Der Nissan Leaf kann in Ahaus bald für Besorgungen, Ausflüge und Erledigungen ausgeliehen werden.

Der Nissan Leaf kann in Ahaus bald für Besorgungen, Ausflüge und Erledigungen ausgeliehen werden.

© Nissan

Wer im ländlichen Raum kein Auto zur Verfügung hat und auf die „Öffis“ angewiesen ist, muss nicht selten lange Wartezeiten und komplizierte Fahrtwege in Kauf nehmen, um an sein Ziel zu kommen. Die nordrhein-westfälischen Gemeinden Heek und Legden sowie die Stadt Ahaus wollen das ändern und Carsharing als flexible Erweiterung zum ÖPNV einführen.

Bereits Mitte September hat der Stadtrat in Ahaus grünes Licht für die Idee gegeben. Seit dem wartet die Kommune auf einen positiven Förderbescheid des Landes, denn das Projekt ist Teil von „Leader“ – einem Programm der EU zur Regionalentwicklung und Schwerpunkt der NRW-eigenen Kampagne „Ländlicher Raum 2014 bis 2020“.

Laden mit 100 Prozent Ökostrom

Sobald die Zusage für den Zuschuss in Höhe von 50700 Euro erteilt ist, wird ein Nissan Leaf für das Carsharing tauglich gemacht. Frisch beschriftet und mit einer App-Steuerung ausgestattet, soll der E-Flitzer einen festen Stellplatz am Rathaus bekommen und dort ausgeliehen werden können. Die Stadtwerke Ahaus sorgen mit einer eigens errichteten Ladesäule für die nötige Ökopower.

In einer zweijährigen Testphase will die Stadt herausfinden, wie sich das Angebot wirtschaftlich etablieren lässt. Nicht auszuschließen, dass bei Erfolg weitere Kommunen nachziehen. (ls)

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