Bestellt ein Kunde über seinen lokalen Händler eine Ladestation für sein E-Auto, will Eneco eMobility die Beratung übernehmen. Solutions 30 soll den Pre-check bis hin zur Installation und Abnahme abwickeln.

Bestellt ein Kunde über seinen lokalen Händler eine Ladestation für sein E-Auto, will Eneco eMobility die Beratung übernehmen. Solutions 30 soll den Pre-check bis hin zur Installation und Abnahme abwickeln.

Bild: © Eneco

Der Ladesäulenanbieter Eneco eMobility hat sein Deutschlandgeschäft zum 1. April an Lichtblick übertragen. Dazu gehören rund 5000 Ladepunkte. Das Unternehmen schließt sich "Lichtblick eMobility" an. Lichtblick bietet bisher nur smarte Ladelösungen für Unternehmen und Stadtwerke an, der Betrieb von Ladepunkten ist neu.

Lichtblick und Eneco eMobility sind Töchter des niederländischen Energiekonzerns Eneco.  "Die Übertragung des Deutschlandgeschäfts an Lichtblick ist ein logischer Schritt",  sagt Leonie Baneke, CEO von Eneco eMobility in Rotterdam, "wir sehen hier enorme Synergien und Wachstumschancen. Denn Lichtblick ist eine starke Marke mit einer großen Kundenbasis."

"Die Elektrifizierung des Verkehrs hat gerade erst begonnen", sagt  Lichtblick CEO Constantin Eis." Die Nachfrage nach intelligenten Ladelösungen wird enorm zunehmen. Gemeinsam können wir künftig alles aus einer Hand anbieten: Von der klimaneutralen Stromlieferung für E-Autos zuhause und unterwegs über integrierte Mobilitätslösungen bis hin zur Einbindung von E-Autos in ein virtuelles Kraftwerk." Unternehmen könnten zum Beispiel von automatisierten Abrechnungen profitieren und ihre Parkplätze gewinnbringend mit Ladesäulen bewirtschaften.

Beide Standorte bleiben erhalten

Die Lichtblick eMobility GmbH wird weiterhin als eigenständige Unternehmenseinheit im deutschen Markt agieren. Die Standorte in Kitzingen und Dresden bleiben erhalten.

Laut dem Unternehmen wurde 2019 bei Übernahme von ChargeIT durch Eneco, das Mobilitätsgeschäft in Deutschland und den Niederlanden "aus einer Hand" unter der Marke Eneco-Marke betrieben, weil es viele Synergien gab. Mittlerweile habe sich das Mobilitätsgeschäft bei Lichtblick weiterentwickelt, so dass eine Integration des gesamten Deutschlandgeschäfts unter dem Dach von Lichtblick ein sinnvoller nächster Entwicklungsschritt sei. (pfa)

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