Ursprünglich für die öffentlich zugänglichen E-Ladesäulen in Hamburg entwickelt, hat das Dienstleistungstool und professionelle Produkt von Stromnetz Hamburg nach Angaben des Verteilnetzbetreibers bereits in ganz Deutschland Fuß gefasst. Unter dem Markennamen „eRound“ geht das Produkt nun professionell an den Markt und ermöglicht intelligente und vernetzte Ladeinfrastruktur für alle. Das bereits etablierte und bei vielen Fachleuten bekannte IT-Backend sei für den Aufbau der stetig wachsenden Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge heute nicht mehr wegzudenken, so der Hamburger Netzbetreiber.
Zielgruppen von eRound sind Kommunen, Stadtwerke, Verteilnetzbetreiber, Charge Point Operator (CPO) sowie Flottenbetreiber mit Betriebshöfen. Das Tool vernetzt zahlreiche Marktpartner mit ihren diversen Anwendungsfällen, ermögliche eine netzdienliche Integration und biete einen Zugang zu öffentlicher sowie betrieblicher Ladeinfrastruktur. Das IT-Backend ist modular aufgebaut und individuell an die jeweiligen Bedürfnisse anpassbar. Interessenten können damit aus zahlreichen Modulen und Themenfelder wählen.
Module und Themenfelder
- Mandanten und Nutzermanagement inkl. Stammdaten
- Ladeinfrastruktur und Asset Management
- Partnermanagement und Roaming inkl. Tarifierung und Abrechnung
- Zugangsbeschränkungen (RFID-Tokenmanagement) und Reservierung
- Flotten-, Last- und Lademanagement
- Parkplatz-Management
- Netz-Lastmanagement
- Analytics-Modul
Busflotten sowie E-Taxi-Betriebe ebenfalls im Blick
„Wenn wir die Verkehrswende erfolgreich umsetzen wollen, gehört die Elektrifizierung von Mobilität und der Aufbau einer leistungsstarken Ladeinfrastruktur als Voraussetzung dazu", so Thomas Volk, Geschäftsführer Stromnetz Hamburg. Neben der privaten und betrieblichen Nutzung müsse auch die Umstellung von ganzen Busflotten des öffentlichen Nahverkehrs sowie E-Taxi-Betrieben betrachtet werden.
Und weiter: "Hier gilt es groß zu denken, um die Schadstoffbelastung für Städte und Kommunen deutlich zu verringern. Mit eRound bieten wir unseren Anwendern eine Vielzahl von E-Mobilitätsmöglichkeiten auf einem hohen Digitalisierungsgrad. Es können zum Beispiel ganze Betriebshöfe mit ihren Parkplätzen, Ladesäulen und angeschlossenen Fahrzeugen visualisiert und gemanagt werden. Das Lade- und Lastmanagement vermeidet hohe Ladespitzen und entlastet somit unser öffentliches Stromnetz.“ Auf der 12. VDV – Elektrobuskonferenz und Fachmesse vom 16. bis 17.3.2021 wird das Produkt vorgestellt. (sg)



