Die erste Hypercharger-Ladesäule (rechts) der Energieversorgung Gera lädt mit bis zu 150 kW.

Die erste Hypercharger-Ladesäule (rechts) der Energieversorgung Gera lädt mit bis zu 150 kW.

Bild: © Energieversorgung Jena GmbH

Die Energieversorgung Gera (EGG) hat Anfang Juni den ersten Hypercharger (HPC, high power charging) in Gera in Betrieb genommen. Dazu wird eine bereits vorhandene Schnellladesäule erweitert. Mit dem Hypercharger HYC150 des Herstellers Alpitronic könne mit einer maximalen Leistung von 150 kW Strom "getankt" werden, wie der kommunale Versorger mitteilt.

Die Ladezeit verkürze sich damit gegenüber einer Schnellladesäule (50kW) nochmals deutlich. Ein dynamisches Lastmanagement soll zusätzlich ermöglichen, dass sich auch zwei E-Mobile gleichzeitig die Leistung über Gleichstrom teilen können. Zusätzlich kann ein drittes Fahrzeug mit 22 kW über Wechselstrom an der Ladesäule laden, heißt es weiter.

500.000 Euro für Hypercharger-Technik

In diesem Jahr wird die EGG an zwei weiteren Standorten in Gera Hypercharger- Ladestationen eröffnen. Insgesamt wird das Unternehmen 2021/2022 über eine halbe Mio. Euro in die Errichtung der Hypercharger-Ladetechnik investieren.

Der Versorger investiert bereits seit 2017 in die öffentliche Ladeinfrastruktur vor Ort. Derzeit betreibt die EGG 25 öffentliche Elektroladesäulen, davon vier Schnellladesäulen und einen Hypercharger in Gera. Seit 2020 gibt es zudem die Möglichkeit, ein E-Auto im Paket mit Ladetechnik und Ladestrom aus einer Hand von der EGG zu beziehen. (jk)

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