Die Elektrifizierung von Dienstwagen und Flotten ist ein Schritt, um CO2-Emissionen in Unternehmen zu reduzieren und die Mobilität umweltfreundlich zu gestalten. Viele Flottenverantwortliche seien aber noch unsicher, wie sie diesen komplexen Prozess bewältigen sollen.
Envision Digital, ein Anbieter von Energiemanagementsystemen auch für die Elektromobilität, stellt fünf Tipps für die Elektrifizierung von Flotten vor. Sie reichen von der Konzeptionierung bis hin zur effizienten Abrechnung.
Skalierbar und herstellerunabhängig
Ein skalierbares Konzept entwickeln: Um dem steigenden Bedarf an E-Ladelösungen am Bürostandort sowie bei den Mitarbeitern langfristig gerecht zu werden, ist es essenziell, ein Konzept zu entwickeln, das skalierbar ist. Zu berücksichtigen sei dabei die Anzahl der aktuell bestehenden Elektrofahrzeuge in der Flotte, geplante Fahrzeugwechsel vom Verbrenner auf E-Antrieb in den kommenden Jahren sowie der Bedarf an Ladeinfrastruktur für Mitarbeiter zu Hause und am Arbeitsplatz.
Investitionssicherheit durch herstellerunabhängige Lösungen schaffen: Um auch in der Zukunft in der Lage zu sein, Ladeboxen der führenden Hersteller am Unternehmensstandort anbieten und installieren zu können, sollten sich Fuhrparkverantwortliche für ein Backend entscheiden, das hardwareagnostisch agiert. Dadurch erhöht sich die Flexibilität und Investitionssicherheit der Flotten-Elektrifizierung, da verschiedene Ladestationen angebunden werden können. Zusätzlich sollten die Entscheider beachten, dass die Ladeinfrastruktur eichrechtskonform ist, sowohl bei den Ladestationen zu Hause als auch am Arbeitsplatz. Zudem empfiehlt es sich für Unternehmen sowie die Mitarbeiter zu Hause, Ladeboxen zu verbauen, die intelligent in die Energie-Infrastruktur oder in ein entsprechendes Lastmanagement eingebaut werden können.
Alles aus einer Hand: Je weniger unterschiedliche Lösungen miteinander kombiniert werden, desto nahtloser lassen sich Prozesse gestalten. Am besten entscheidet sich Unternehmen für eine Lösung, die alles aus einer Hand abdeckt, einschließlich der passenden Ladestationen, eines Installationsservices, attraktiver Ökostromtarife, eines transparenter Abrechnungs- und Reportingssystems sowie der Verwaltung aller relevanten Ladeorte.
Automatisierte Abrechnung und Reporting für Effizienz: Um den manuellen Aufwand für die Buchhaltung und die E-Dienstwagenfahrer zu minimieren, lassen sich alle Ladeorte in automatisierte Rechnungs- und Reporting-Prozesse digital integrieren. Dadurch lassen sich Ladeleistungen einfach erfassen und die Kosten automatisch abrechnen. So entfallen aufwändige Reisekostenabrechnungen für die Ladevorgänge.
Verbindung von Mobilitäts- und Energiewende: Elektromobilität sollte auch mit grünem Strom versorgt werden. Entsprechend sollte auf einen Anbieter zurückgegriffen werden, der 100 Prozent erneuerbare Energien bereitstellt und Mitarbeitern einen entsprechenden Ladestromtarif anbietet. (wa)



