Auch der Stromspeicherhersteller Sonnen bietet Besitzer:innen von Elektroautos die Vermarktung ihrer Treibhausgas-Quoten an. Kund:innen erhalten laut Pressemitteilung dafür eine Prämie von bis zu 350 Euro.
Möglich macht das eine Neuerung: E-Auto-Fahrer:innen können ihre eingesparten CO2-Emissionen jährlich als THG-Quote registrieren lassen. Privatpersonen können seit diesem Jahr ihre Quoten veräußern, etwa an Unternehmen, die fossile Kraftstoffe in Verkehr bringen, wie Mineralölfirmen.
Prämie entspricht laut Sonnen einem Wert von 1094 kWh
Das Angebot von Sonnen eServices gilt für alle Halter:innen von rein batteriebetriebenen Elektroautos, die den Stromvertrag sonnenFlat oder sonnenFlat „direkt mit sonnen eServices geschlossen haben“. Allein für das Jahr 2022 könnten Kund:innen so 300 Euro erhalten.
Wer bereits 2021 Stromkunde bei sonnen eServices und gleichzeitig Halter:innen eines Elektroautos war, für den könne sonnen eServices auch rückwirkend die THG-Quote beantragen, heißt es weiter. Der Kunde/die Kundin muss sich dazu bis Ende Januar registrieren. So könnten Kund:innen: für beide Jahre insgesamt bis zu 350 Euro verdienen.
Bei einem durchschnittlichen Strompreis in Deutschland von rund 32 Cent pro kWh (11/2021) entspreche die Prämie von bis zu 350 Euro einem Wert von etwa 1.094 kWh, rechnet Sonnen vor. Bei einem Verbrauch von 15 kWh/100 km wäre das eine Fahrleistung von rund 7.300 Kilometern. Das entspreche etwas mehr als der Hälfte der durchschnittlichen Fahrleistung eines Pkw in Deutschland, die bei 13.300 km liegt.
Auch Kommunalversorger bieten Vermarktung der THG-Quote an
Auch mehrheitlich kommunale Energieversorger wie ESWE Versorgung und die N-Ergie bieten seit Jahresbeginn ihren Kund:innen die Vermarktung der THG-Quote als zusätzlichen Service an. Die Prämien liegen bei bis zu 250 Euro bei ESWE und bei bis zu 375 Euro pro Jahr bei N-Ergie. (hoe)



