Thüringen setzt bei der Förderung von Ladesäulen in diesem Jahr den Schwerpunkt auf ländliche Regionen.

Thüringen setzt bei der Förderung von Ladesäulen in diesem Jahr den Schwerpunkt auf ländliche Regionen.

Bild: © Tanja Esser/Adobe Stock

In Thüringen startet der dritte Förderaufruf nach 2022 und 2023 zum Aufbau von Ladeinfrastruktur. Schwerpunkt ist diesmal der ländliche Raum.

Bevorzugt werden Wettbewerbsbeiträge ausgewählt, wenn die Ladesäulen für möglichst viele Menschen im Alltag erreichbar sind. Das können dicht besiedelte Wohnquartiere genauso sein wie Einkaufsmöglichkeiten, Arbeitsstätten mit öffentlich zugängigen Parkplätzen oder Park&Ride-Parkplätze. Auch touristische Orte und Haltestellen des Nahverkehrs stehen im Fokus.

Bis zu 10.000 Euro Förderung für einen Schnelllader

Der Antragstellung ist ein Wettbewerbsverfahren vorgeschaltet. Wettbewerbsbeiträge können bis zum 15. September bei der Thüringer Aufbaubank (TAB) gestellt werden. Die ausgewählten Beiträge werden dann aufgefordert, einen Antrag zu stellen.

Gefördert werden sowohl Normalladepunkte mit bis zu 2500 Euro als auch Schnellladepunkte bis 100 kW mit bis zu 10.000 Euro. Übernommen werden maximal 60 Prozent der Kosten für Montage und Installation, Niederspannungsanschluss und dazugehöriger Pufferspeicher. Die Ladesäulen müssen mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.

Während der beiden vergangenen Förderaufrufe standen zusammen über 2,5 Mio. Euro zur Verfügung, heißt es im Thüringer Umweltministerium. Diesmal werden insgesamt 2 Mio. Euro bereitgestellt.

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