Es könne nicht sein, dass Verkehrsunternehmen mit Mitteln der Schülerbeförderung jonglieren müssen, um am Land ein Angebot aufrecht erhalten zu können, klagt der VCD.

Es könne nicht sein, dass Verkehrsunternehmen mit Mitteln der Schülerbeförderung jonglieren müssen, um am Land ein Angebot aufrecht erhalten zu können, klagt der VCD.

Bild: © Ilan-Amith/stock.adobe.com

Die Zahl der neu zugelassenen Nutzfahrzeuge geht deutlich zurück. Das zeigen Zahlen des europäischen Fahrzeughersteller-Verbands ACEA für April. Bei Bussen ist der Rückgang nicht ganz so dramatisch - mit einer Ausnahme: Deutschland.

Im April 2022 gingen die Neuzulassungen von Nutzfahrzeugen in der EU um 27 Prozent auf rund 125.000 zurück. Die vier wichtigsten Märkte erlitten erhebliche Verluste: Spanien (-36,0 Prozent), Deutschland (-30,5  Prozent), Frankreich (-28,6 Prozent) und Italien (-17,5 Prozent).

Regional sehr unterschiedliche Entwicklung

Bei Transportern lag der Rückgang bei 30,2 Prozent auf 99.908 Einheiten. In Deutschland betrug das Minus 33,6 Prozent. Bei schweren LKW sank der Verkauf EU-weit um 10,8 Prozent unter den Vorjahreswert, in Deutschland um 18,5 Prozent.

Scheinbar harmlos zeigt sich die Zahl der Neuzulassungen von Bussen. In der EU reduzierte sie sich im April „nur“ um 1,2 Prozent auf 1818 Einheiten. Die Entwicklung der wichtigsten EU-Märkte war dabei aber sehr unterschiedlich. Spanien und Frankreich verzeichneten zweistellige Zuwächse mit 82,5  und 51,8 Prozent. In Deutschland ging es dagegen dramatisch bergab: Die Zahl brach um 38,3 Prozent ein. Italien verzeichnete einen bescheidenen Rückgang von 3,7 Prozent.

Die ersten vier Monate zusammengerechnet verzeichneten die Neuverkäufe von Kraftomnibussen in der EU einen leichten Rückgang um 0,5 Prozent. Auch hier gibt es wieder große Unterschiede. Spanien legte um +59,9 Prozent zu, während Frankreich eine bescheidenere Expansion von 4,7 Prozent verzeichnete. Deutschland und Italien hingegen verzeichneten zweistellige Verluste von 16,9 und 13,9 Prozent. (wa)

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