Im Rahmen des EU-Projektes ASSURED testen vier E-Bus-Typen in Osnabrück unterschiedliche Ladelösungen: unter anderem der spanische Irizar am Waldfriedhof Dodesheide.

Im Rahmen des EU-Projektes ASSURED testen vier E-Bus-Typen in Osnabrück unterschiedliche Ladelösungen: unter anderem der spanische Irizar am Waldfriedhof Dodesheide.

Bild: © Stadtwerke Osnabrück / Uwe Lewandowski

Möglichst emissionsfrei sollen die Antriebe der Busse bis zum Jahr 2030 sein und gleichzeitig braucht es mehr Angebote, die von deutlich mehr Menschen genutzt werden, bei möglichst bezahlbaren Tarifen. Dies sind die Vorgaben des Szenarios Deutschland mobil 2030.

Ohne weitere finanzielle Zuschüsse wird dies allerdings nicht zu stemmen sein. Dies wird in der neuen VDV Bus-Studie deutlich, die unter dem Motto "Das Jahrzehnt des Busses" steht, von Pricewaterhouse Coopers erstellt und am Dienstag bei der 12. Elektrobuskonferenz des VDV vorgestellt wurde.

Verdoppelung des Zuschussbedarfs - doch vielfältige Vorteile

So verdoppelt sich demnach der Zuschussbedarf für den Bus-ÖPNV in Höhe von 1,8 Milliarden Euro im Jahr 2018 auf 3,6 Milliarden Euro im Jahr 2030. Angenommen wird hierbei allerdings ein Einfrieren des Tarifniveaus im ÖPNV.

Doch dafür winken zahlreiche Vorteile, wie die Studie unterstreicht. Nämlich eine Verlagerung von 10 Milliarden Personenkilometern jährlich vom motorisierten Individualverkehr auf den Busverkehr, mehr als ein Viertel mehr als bisher.

18.000 E-Busse bis 2030 im ÖPNV unterwegs

13 Milliarden Personenkilometer werden in 2030 im ÖPNV elektrisch gefahren. 18.000 Elektrobusse sollen bis dahin im ÖPNV in Deutschland im Einsatz sein mit entsprechenden Vorteilen für das Klima, saubere Luft und Lärmvermeidung. Derzeit sind rund 1.000 E-Busse unterwegs. Zudem soll der ÖPNV durch vielfältige attraktive Angebote gestärkt werden, sowohl auf dem flachen Land als auch auf der Stadt. (hcn)

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