Peter Altmaier (CDU) freut sich, über den nächsten Schritt zu einer euripäischen Batteriezellenfertigung.

Peter Altmaier (CDU) freut sich, über den nächsten Schritt zu einer euripäischen Batteriezellenfertigung.

Bild: © Energieagentur NRW

Vor dem Start der Beratungen in der Kohlekommission hat sich Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) gegen einen schnellen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung ausgesprochen. Dies werde in Deutschland nicht vor dem Jahr 2030 geschehen, sagte Altmaier am Samstag dem Rundfunksender rbb. Der Kohleausstieg müsse sozialverträglich gestaltet werden.

Es sei seine feste Absicht, erst über die Arbeitsplätze in der Branche und den Strukturwandel zu sprechen, sagte der Bundeswirtschaftsminister. Der Strukturwandel sollte so verlaufen, dass am Ende mehr und nicht weniger Arbeitsplätze in der Region vorhanden seien.

Allein in der Lausitz bis zu 15 000 Stellen betroffen

Die Kommission will sich an diesem Dienstag zum ersten Mal treffen und soll bis Ende des Jahres ein Datum für den Ausstieg aus der Kohleverstromung sowie Perspektiven für neue Jobs in den Braunkohleregionen im Rheinland und in der Lausitz erarbeiten. Allein in der Lausitz hängen bis zu 15 000 Arbeitsplätze an der Kohle. (hil/dpa) 

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper