Thomas Bareiß, Staatsssekretär im Bundeswirtschaftsministerium

Thomas Bareiß, Staatsssekretär im Bundeswirtschaftsministerium

Bild: © Fabian Starosta/Initiative Energieeffizienz-Netzwerke

Herr Bareiß, welche Akzente möchten Sie bei der Deutschen Energie-Agentur setzen?
Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem Dena-Aufsichtsrat und der Dena. Die Dena hat sich über die Jahre als wichtiger Treiber und Wegbereiter für die Energiewende etabliert. Sie nimmt übergreifende Lösungen, Innovationen und Zusammenhänge in den Blick und fungiert als wertvoller Berater der Bundesregierung. Diesen bewährten Kurs möchte ich in Zukunft mitgestalten. Ein guter Anfang war die gemeinsame Reise mit dem Vorsitzenden der Dena-Geschäftsführung zum Global Climate Action Summit in Kalifornien. Dort war deutlich zu spüren, was für eine große unternehmerische Dynamik die globale Energiewende anstoßen kann.

Wo sehen Sie die größte Herausforderung?
Die Energiewende als umfassender Transformationsprozess stellt uns vor viele Herausforderungen. Diese betreffen die Energiewirtschaft, die Wirtschaft, die Verbraucher und damit letztlich jeden Einzelnen von uns. Die Energiewende bietet aber auch große Chancen. Grundlage für unsere Energiepolitik ist das Zieldreieck aus Klima- und Umweltschutz, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit. Vor allem bei der Wirtschaftlichkeit müssen wir vorankommen! Zentral dafür ist, dass wir die Potenziale der Energieeffizienz stärker ausschöpfen. Außerdem setzt der Ausbau der Erneuerbaren die Synchronisation mit dem Netzausbau voraus. Und die Versorgungssicherheit sollte sowohl europäisch als auch national gedacht werden.

Welche Ihrer Eigenschaften ist eine gute Vo­raus­setzung für die neue Aufgabe?
Vor meiner Wahl in den Bundestag war ich unter anderem in leitender Funktion bei einem mittelständischen Unternehmen tätig. Im Bundestag habe ich mich in verschiedenen Funktionen intensiv mit Energiethemen beschäftigt. Ich setze mich gerne mit Nachdruck für gute Projekte und Ideen ein und arbeite gerne mit anderen Menschen gemeinsam daran, Dinge erfolgreich zu gestalten. Ich freue mich darauf, diese Eigenschaften in die Arbeit als Aufsichtsratsvorsitzender der Dena einzubringen.

Die Fragen stellte Elwine Happ-Frank

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