Ein Bündnis, zu dem unter anderem die FNB Gas, der DVGW und Zukunft Gas hören, fordert die neue Bundesregierung auf, eine deutsche CO2-Strategie vorzulegen. Diese würde die Wasserstoffstrategie ergänzen. Es brauche einen regulatorischen Rahmen, der die zeitnahe Implementierung dieser Technologien ermögliche und befördere, heißt es in einer Pressemitteilung.
Der Unternehmenszusammenschluss geht davon aus, dass die Abscheidung, Nutzung und Speicherung von CO2 (CCU/CCS für industrielle Prozessemissionen und CO2-Senken) gebraucht werde, um klimaneutral zu werden. Bestätigt sieht sich das Bündnis von einem jüngst vorgelegten Bericht des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) und diversen Studien aus Deutschland.
Infrastrukturen zusammendenken
Auf europäischer Ebene, u.a. in den Niederlanden, Großbritannien und Skandinavien würden solche Projekte derzeit geplant oder seien bereits in der Umsetzung, führt das Bündnis aus. Deutschland dürfe bei CCU/CCS nicht den Anschluss verlieren. Dabei sei es wichtig, die Infrastrukturen für Wasserstoff und CO2 zusammen zu denken und zu planen. Schließlich seien in der Regel dieselben Akteure beteiligt.
Die künftige Bundesregierung muss aus Sicht des Bündnisses Klimaschutzverträge (CCfD) als zentrales Förderinstrument auch für industrielle CCU- und CCS-Projekte mit dem Ziel der Klimaneutralität auf den Weg bringen. (amo)



