2020 geht's auch virtuell: Girls' Day

2020 geht's auch virtuell: Girls' Day

Bild: @ BMFSFJ

Der Girls' Day wurde aufgrund der Corona-Krise deutschlandweit verschoben. Die Non-Profit-Initiative Startup Teens, die reichweitenstärkste Bildungsplattform für Jugendliche in Deutschland, bietet den Girls' Day nun virtuell an und produziert mit erfolgreichen Frauen am Donnerstag, 26. März, ab 19 Uhr einen Live-Stream auf YouTube. Dorothee Bär (Staatsministerin für Digitalisierung), Diana zur Löwen (Influencerin), Miriam Wohlfarth (Gründerin Ratepay), Aimie-Sarah Carstensen (Artnight) und Tatjana Kiel (Klitschko Ventures) erzählen von ihrem Werdegang und beantworten live Fragen.

„Wir wollen Mut machen und zeigen, dass es auch in diesen Zeiten nach vorne gehen kann“, erklärt Staatsministerin Bär ihr Engagement für das Format. „Möglich macht es zum einen die Digitalisierung und die damit verbundenen Chancen, die gerade jetzt sichtbar werden. Zum anderen aber auch die gesellschaftliche Entwicklung, die heute besonders für Mädchen und junge Frauen Potenziale bietet, an die vor wenigen Jahren noch niemand gedacht hat.“

Technikberufe für Mädchen attraktiver machen

Diana zur Löwen sieht vor allem die Chancen der Digitalisierung für die Bildung: „Die Digitalisierung bietet so viele Chancen und ich hoffe, dass Frauen diese nutzen, um Probleme zu lösen. Wir brauchen in Zukunft mehr Produkte, die auf Frauen zugeschnitten sind und ihre Probleme lösen.“ Hauke Schwiezer, Geschäftsführer von Startup Teens, ergänzt: „Als digitale Plattform unserer Größe liegt es auch in unserer Verantwortung, Chancen und Potenziale für Mädchen und jungen Frauen am Girls' Day deutlich zu machen.“

Die bekannte FinTech-Unternehmerin Miriam Wohlfarth engagiert sich als Gesellschafterin ebenfalls bei Startup Teens. Sie sieht noch Nachholbedarf im Bereich von Technik und Naturwissenschaften: „Wir müssen stärker daran arbeiten, die Zugangshürden zu MINT-Berufen für Mädchen deutlich zu senken. Dabei fällt mir auf, dass Tech immer noch sehr männlich erzählt wird. Spezielle Förderprogramme für Mädchen machen Sinn, weibliche Vorbilder müssen trotzdem noch viel stärker in die Medien.“ (sig)

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