Smart-Metering-Anbieter hat einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

Smart-Metering-Anbieter hat einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

Bild: © Discovergy

Als Begründung für diesen Vorstoß verwies Lemke auf eine Studie des Sachverständigenrates für Verbraucherfragen. Demnach habe die Energiepreiskrise vor allem die unteren Einkommensgruppen am stärksten belastet. Der Höhepunkt der Kostensteigerung für viele Haushalte sei überschritten und die Kostenwelle ebbe langsam ab. Auch denkbar sei, dass die Gaspreise im Winter erneut anziehen würden, argumentierte Lemke.

Die Aussetzung der Gas-und Stromsperren für Kunden, die ihre Rechnungen nicht mehr zahlen können, beschloss die Bundesregierung im Rahmen der sogenannten Energiepreisbremsen im November vergangenen Jahres. Konkret wurden Energieanbieter dazu verpflichtet, Kunden vor der Verhängung von Sperren eine Ratenzahlung ihrer Rückstände anzubieten. Auch auf der EU-Ebene gibt es derzeit Pläne zur Aussetzung beziehungsweise Aufhebung von Strompreissperren für sozial benachteiligte Verbraucher. Daran arbeitet derzeit der EU-Energieausschuss. (dpa/am)

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