Preiserhöhungen, die auf intransparenten Mitteilungen beruhen, sind nach Ansicht der Verbraucherzentrale NRW unwirksam.

Preiserhöhungen, die auf intransparenten Mitteilungen beruhen, sind nach Ansicht der Verbraucherzentrale NRW unwirksam.

Bild: © Alfons Ven/AdobeStock

Die Stadt Kassel wird ihren Einwohnern auf Antrag ein einmaliges Energie-Geld in Höhe von 75 Euro pro Person zahlen. Das hat die Stadtverordnetenversammlung der nordhessischen Kommune am Montagabend vor dem Hintergrund steigender Energiekosten im Zuge des Ukraine-Kriegs entschieden.

Der Magistrat stimmte der Vorlage von Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD) mit 39 von 69 Stimmen zu. Die Stadt wird dazu Mittel in Höhe von insgesamt 15,4 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen.

«Bis die Energiewirtschaft resilienter gegenüber vorhandenen und kommenden Krisen aufgestellt ist, ist mit konstant hohen oder sogar weiter steigenden Preisen zu rechnen. Diese Kosten belasten die Kasseler Einwohner*innen insbesondere in der kälteren Jahreszeit», hieß es in dem Antrag zur Begründung. Den Schritt hatte die Stadt bereits im April in Aussicht gestellt.
 

Vierköpfige Familie erhält Zuschuss von 300 Euro

Das Einwohner-Energie-Geld soll demnach allen, die zwischen dem 1. Oktober 2022 und dem 31. März 2023 ihren Wohnsitz in Kassel haben, auf Antrag einmalig gewährt werden. Dazu zählen Erwachsene ebenso wie Kinder. Eine vierköpfige Familie könnte somit einen Zuschuss in Höhe von 300 Euro erhalten. Kassel hat aktuell rund 205 000 Einwohner. (dpa/hoe)

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