Umweltfreundlich: Die Augsburger Busflotte fährt seit 2011 mit „grünem“ Bio-Erdgas, jetzt ziehen die Straßenbahnen nach – sie fahren mit grünem Ökostrom.

Umweltfreundlich: Die Augsburger Busflotte fährt seit 2011 mit „grünem“ Bio-Erdgas, jetzt ziehen die Straßenbahnen nach – sie fahren mit grünem Ökostrom.

Bild: © swa/Thomas Hosemann

Der Verkehr sei für ein Fünftel der Emissionen in NRW verantwortlich, hieß es in einem Leitantrag des Landesvorstands, den Parteichefin Mona Neubaur am Sonntag bei einem digitalen kleinen Parteitag vorstellte.

Herzstück einer Verkehrswende soll demnach der öffentliche Personennahverkehr mit einem stärkeren Netz aus Bussen und Bahnen, mehr emissionsfreien Verkehrsmitteln sein.

Abkehr von der "Straßen-Vorrang-Politik" 

Für Fußgänger und Fahrradfahrer solle mehr Platz geschaffen werden. Der Leitantrag wurde einer Sprecherin zufolge mit großer Mehrheit angenommen. Vize-Fraktionschef Arndt Klocke betonte, es brauche eine Abkehr von der "Straßen-Vorrang-Politik" der Landesregierung.

Unter Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) werde massiv Straßenbau betrieben und Autobahnen würden ausgebaut. Zugleich bleibe der Klimaschutz auf der Strecke, der CO2-Ausstoß im Verkehrsbereich sei in NRW viel zu hoch.

Autos stehen 23 Stunden am Tag

Nach Worten von Cem Özdemir, Vorsitzender des Verkehrsausschusses im Bundestag, stehen Autos in Deutschland 23 Stunden am Tag still. Wenn sie bewegt würden, blieben in der Regel drei bis vier Plätze leer.

Zugleich vergeudeten die Menschen zu viel Zeit im Stau. NRW sei "Stauland Nummer eins“. Das Konzept von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sei gescheitert. (dpa/hcn)

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