Ab einem Jahresverbrauch von 50.000 kWh pro Jahr beim Strom und von rund 300.000 kWh beim Gas verhandeln Geschäftskunden in der Regel einen individuellen Energiearbeitspreis mit ihrem Energieversorger.

Ab einem Jahresverbrauch von 50.000 kWh pro Jahr beim Strom und von rund 300.000 kWh beim Gas verhandeln Geschäftskunden in der Regel einen individuellen Energiearbeitspreis mit ihrem Energieversorger.

Bild: © auremar/Adobestock

Viele niedersächsische Unternehmen halten wegen der kritischer werdenden Gasversorgung ein zusätzliches Einsparen von Energie für machbar - entsprechende Umbauten und Verfahren müssten dann aber auch schnell genehmigt werden. Dies zeigt eine Umfrage der Dachorganisation der Industrie- und Handelskammern (IHKN) im Land.

Ein Drittel der teilnehmenden Betriebe rechnet demnach damit, innerhalb von vier Wochen konkrete Sparmaßnahmen für einen geringeren Erdgas- oder Stromverbrauch in die Wege leiten zu können.

 

"40 Prozent richten sich auf einen längeren Zeitraum ein. Wichtig seien in jedem Fall «klare Signale von Bund und Land in Sachen Genehmigungsfähigkeit umgebauter Anlagen", so IHKN-Chef Andreas Kirschenmann am Dienstag.

"Geschwindigkeit und Pragmatismus"

Manche der Vorschläge benötigten etwa behördliche Zustimmungen. Dafür brauche man nun «Geschwindigkeit und Pragmatismus». Den Ergebnissen zufolge haben sich sieben von zehn Firmen konkrete Gedanken gemacht, wie weniger Energie verbraucht werden könnte. Beim Strom sehen gut zwei Drittel Möglichkeiten, ihren Bedarf um bis zu ein Zehntel zu senken. Beim Erdgas sind es 62 Prozent. 500 Betriebe wurden befragt. (dpa/hoe)

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