Auch diesen Winter greift Russland wieder verstärkt ukrainische Infrastruktur an.

Auch diesen Winter greift Russland wieder verstärkt ukrainische Infrastruktur an.

Bild: © Efrem Lukatsky/AP/dpa

Die deutschen Verbände der Wasserwirtschaft rufen gemeinsam für Spenden technischer Hilfsgüter auf, um die Wasser- und Energieversorgung in der Ukraine zu stabilisieren. Jede Spende, ob groß oder klein, stärke die Widerstandsfähigkeit zentraler Infrastruktur und hilft, Menschen durch diesen Winter zu bringen, heißt es. Konkret handelt es sich um die Verbände AGW, AöW, BDEW, DBVW, DWA, GWP und VKU.

Anhaltende Angriffe auf die Ukraine zerstörten Leitungsnetze, Pumpwerke und Kraftwerke, schreiben die Verbände. "In vielen Regionen brechen Strom-, Wärme- und Wasserversorgung zusammen." Der Winter verschärfe die Lage dramatisch: "Hunderttausende Menschen leben zeitweise ohne Strom, Heizung und sauberes Wasser und/oder die notwendige Abwasserentsorgung funktioniert nicht. Die ukrainischen Wasser- und Energieunternehmen kämpfen täglich darum, grundlegende Dienstleistungen aufrechtzuerhalten und brauchen jetzt dringend technische Unterstützung."

Benötigte Geräte und Infoveranstaltung

Dringend benötigt werden insbesondere:

  1. Generatoren, Frequenzumrichter und mobile Energieversorgung
  2. Pumpen, Druckanlagen und Leckagedetektionsgeräte
  3. Spezial- und Reparaturfahrzeuge
  4. Armaturen und Materialien für Notfallreparaturen

Weitere Informationen zum Spendenablauf und aktuellen Bedarfen finden Sie hier. Die Verbände bieten zudem eine digitale Infoveranstaltung "Spendenplattform Ukraine" an. Diese findet am Montag, 12. Januar, von 12 bis 13 Uhr statt. Unter anderem wird ein Wasserwirtschaftsexperte aus der Ukraine sprechen. Mehr dazu erfahren Sie hier. (aba)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper