Reimund Gotzel hat angekündigt, zur Jahresmitte als Bayernwerk-Chef aufzuhören. Das erfuhr die ZfK aus Unternehmenskreisen.
Demnach tritt der 54-Jährige aus persönlichen Gründen zurück. Er wolle sich neuen Herausforderungen widmen. Eine Nachfolgeregelung soll es noch nicht geben.
Bayernwerk im Umbruch
Gotzel ist seit Juli 2013 Vorstandsvorsitzender des Bayernwerks. Schon seit 1992 gehört der gelernte Kaufmann dem Eon-Konzern an, dessen Tochter die Bayernwerk AG ist.
Gotzel hinterlässt ein Unternehmen im Umbruch. Das Bayernwerk will bis spätestens 2030 klimaneutral sein. Im Zuge dessen will es bis 2025 rund 1500 Fuhrparkfahrzeuge elektrifizieren und sein Verteilnetz zu einer digitalisierten Vernetzungs-Plattform umbauen. (Die ZfK berichtete.)
Personelle Herausforderungen
Auch personell muss das Bayernwerk umstrukturieren. In diesem Jahrzehnt verlässt nach eigenen Angaben etwa ein Drittel der rund 3000 Mitarbeiter altersbedingt das Unternehmen.
Das Bayernwerk mit Hauptsitz in Regensburg wurde im Juli 2013 als Nachfolger der Eon Bayern AG gegründet. Die Tochter Bayernwerk Netz ist der größte regionale Verteilnetzbetreiber im Freistaat (etwa 41.000 Quadratmeter Netzgebiet). Zudem ist das Unternehmen in den Sparten Wärme und Wasser aktiv. (ab)



