Nachdem Wolfgang Dörr und Klaus Nitschke Cortility verlassen, werden Wolfgang Dörrs Sohn Sascha Dörr sowie Holger Geiger das Unternehmen in Zukunft als Doppelspitze führen, teilte der IT-Dienstleister mit.

Generationswechsel eingeleitet
„Mit dem Ausscheiden von Wolfgang Dörr haben wir bei Cortility einen Generationswechsel eingeleitet. Gezielt wurden junge und dennoch erfahrene Mitarbeiter in die Geschäftsführung integriert. Nun mache ich Platz, um dem neuen Team den erforderlichen Raum für neue Ideen zu geben“, kommentiert Klaus Nitschke seinen Abschied bei Cortility.
„Da Sascha Dörr und Holger Geiger seit Jahren in engem Kontakt zu den Kunden arbeiten, ist trotz der neuen Ausrichtung die notwendige Konstanz gewährleistet“, betont Cortility-Gründer und Gesellschafter Wolfgang Dörr. Klaus Nitschke habe als Mitarbeiter und Geschäftsführer das Unternehmen über 20 Jahre maßgeblich geprägt. Besonders in den Aufgabengebieten Prozessoptimierung und Controlling habe Nitschke dafür gesorgt, dass Cortility zukunftsfähig aufgestellt ist. Zuletzt hat er seine langjährige Projekterfahrung bei der internen Einführung von SAP S/4HANA eingebracht und die SD-Implementierung operativ umgesetzt.
Sasche Dörr
Sascha Dörr (35) leitete bisher bereits das Geschäftsfeld Dokumentenmanagementsysteme (DMS); seit dem 1. Januar 2021 übernimmt der Diplom-Kaufmann zusätzlich Aufgaben in der Geschäftsführung. Da Cortility die DMS-Lösungen auch bei Kunden außerhalb der Ver- und Entsorgungswirtschaft betreut und vorantreibt, soll Dörr verstärkt Impulse aus anderen Branchen in das Geschäft mit Stadtwerken oder regionalen EVU einbringen.
„Während viele Energieversorger in den letzten Jahren bei Marketing und Vertrieb mit der Digitalisierung wichtige Schritte gemacht haben, sehe ich bei innerbetrieblichen Kernprozessen noch großen Nachholungsbedarf“, sagt Dörr. „Digitalisierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen ist bei vielen Unternehmen noch nicht einmal in den Kinderschuhen“, stellt der der DMS-Experte fest. Cortility geht bei der Prozessdigitalisierung voran und ebnet auch mit einem eigenentwickelten Prozess-Launchpad für SAP den Weg zu mehr Effizienz, Flexibilität und Zukunftsfähigkeit.
Holger Geiger
Holger Geiger (48) ist ein SAP-Experte, der Cortility und die Kunden sehr gut kennt – fast seit 20 Jahren arbeitet der Diplom-Wirtschaftsingenieur bei dem IT-Dienstleister in Ettlingen. Seit dem 1. Oktober 2020 bringt er seine Expertise aus dem operativen Projektgeschäft im Umfeld von Prozessmanagement und Automatisierung der Marktkommunikation nun auch als Geschäftsführer ein. „Die Digitalsierung ist für viele EVU und deren Mitarbeiter eine große Herausforderung mit vielen Unwägbarkeiten – ich sehe meine Aufgabe auch darin, für unsere Kunden Planungssicherheit zu schaffen“, stellt Geiger heraus. Außerdem werde er die Geschäftsführung beim Neukunden-Geschäft verstärken. (sg)



