Bislang ließ die Bundesnetzagentur offiziell nur ausrichten, dass sie gegen Billiganbieter Immergrün ermittelt.

Bislang ließ die Bundesnetzagentur offiziell nur ausrichten, dass sie gegen Billiganbieter Immergrün ermittelt.

Bild: © Oliver Berg/dpa

Die Bundesnetzagentur(BNetzA) hat ein Aufsichtsverfahren gegen die Elektrizitätsversorgung Berlin ElVeBe eingeleitet. Es bestehe der Verdacht, dass das Unternehmen bei der Schätzung der Energieverbräuche in den Abrechnungen nicht die gesetzlichen Voraussetzungen einhält.

Verbraucher hätten sich beim Verbraucherservice Energie der BNetzA beschwert.

Dass einige Kunden mit diesem Anbieter seit längerer Zeit unzufrieden sind, zeigt auch ein Stimmungsbild in den Bewertungsportalen. Bei Trustpilot bekommt die Elektrizitätsversorgung Berlin etwa nur einen von fünf Sternen.

Zwei verschiedene Verdachtsfälle

"Wenn Verbraucherinnen und Verbraucher uns aus ihrer Sicht unzutreffende Energieabrechnungen melden, prüfen wir, ob sich das Unternehmen an die gesetzlichen Vorgaben hält", erklärt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur.

Bei den Abrechnungen seien zudem - möglicherweise - die tatsächlichen Verhältnisse nicht berücksichtigt worden. Zudem bestehe die Vermutung, dass Rechnungen nicht innerhalb der gesetzlichen Frist von sechs Wochen erstellt wurden.

Die Bundesnetzagentur habe daher das Aufsichtsverfahren von Amts wegen eingeleitet.

Die Bundesnetzagentur stehe sowohl mit betroffenen Kunden, den Energielieferanten als auch den Verbraucherverbänden im Austausch. Betroffene Kunden informiert die BNetzA auf ihrer Website. (pfa)

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