Das Verwaltungsgebäude der Dortmunder Energie- und Wassergesellschaft mbH (DEW21).

Das Verwaltungsgebäude der Dortmunder Energie- und Wassergesellschaft mbH (DEW21).

Bild: © DEW21

Die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) hat zum 1. Oktober die Preise für ihr Fernwärmeprodukt "Echte Wärme" gesenkt. Der Versorger hatte dafür die Zusammensetzung der Brennstoffe angepasst und setzt nun mehr industrielle Abwärme ein. Auf Öl im Wärmeerzeugungsmix hat DEW21 hingegen komplett verzichtet.

Neben der Senkung des Verbrauchspreises hat DEW21 Änderungen an der Preisanpassungsklausel vorgenommen, die es ermöglichen, die Preissenkungen langfristig an die Kund*innen weiterzugeben, hieß es aus Dortmund.

Preisanpassungsklausel angepasst

Konkret reduziert sich der Verbrauchspreis ab dem 1. Oktober von bislang 16,92 Cent/kWh (brutto) auf 14,32 Cent/kWh (brutto), teilte DEW21 weiter mit. "Mit der Reduzierung der Wärmepreise setzen wir unsere Bemühungen fort, den Energieverbrauch unserer Kund*innen nicht nur nachhaltiger, sondern auch preisgünstiger zu gestalten", erklärte Steffen Püschel, Leiter des DEW21 Vertriebs.

Mit einer neuen Berechnungsmethode des Verbrauchspreises berücksichtigt der Dortmunder Versorger den geänderten Wärmeerzeugungsmix und macht die Tarifgestaltung für Kunden nachvollziehbarer.

Dortmund hat bereits Ende 2023 ein wichtiges Etappenziel erreicht und den CO2-Ausstoß in seinem Wärmeerzeugungsmix um 80 Prozent reduziert. Als "ein Glücksgriff für beide Seiten", erwies sich dabei die Kooperation mit den Deutschen Gasrußwerken (DGW). Mit dem Unternehmen mit Sitz in Dortmund hatte DEW 21 einen Lieferanten für industrielle Abwärme gefunden. (am)

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