Die Pfalzwerke-Tochter Pfalzsolar erhält ihren bisher größten Auftrag für eine schwimmende PV-Anlage. (Symbolbild)

Die Pfalzwerke-Tochter Pfalzsolar erhält ihren bisher größten Auftrag für eine schwimmende PV-Anlage. (Symbolbild)

Bild: © ungvar/AdobeStock

Die Zahl der Energiegenossenschaften in Deutschland steigt. Ende des Jahres 2023 knackten sie die Marke von 1000 Unternehmen. Das teilte der Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband (DGRV) auf ZfK-Anfrage mit.

Aktuell sind demnach 1038 Energiegenossenschaften deutschlandweit aktiv. Im vergangenen Jahr seien 88 neu gegründet worden. Ein Trend, wie der DGRV bestätigte: Wurden 2006 die ersten acht gegründet, nahm ihre Zahl seitdem stetig zu.

Energie auf Platz eins

Auffällig ist zudem, dass der Bereich Energie die Gründungen insgesamt zuletzt deutlich dominiert hat. Mit nur neun neu gegründeten Genossenschaften im Jahr 2023 kommt weit abgeschlagen auf Platz zwei dem DGRV zufolge der Bereich Dienstleistungen.

Den dritten Platz teilen sich mit jeweils sechs Neugründungen die drei Bereiche Gesundheitswesen, IT-Dienstleistungen sowie Touristik, Regionalvermarktung und Bäder.

Schwerpunkt in Bayern

Einen lokalen Schwerpunkt bildete im vergangenen Jahr offenbar das Bundesland Bayern. So verzeichnete der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) alleine schon 40 neue Energiegenossenschaften. "Diese Entwicklung ist ein klarer Beleg für die Attraktivität des Genossenschaftsmodells", betont der GVB.

Mit Energiegenossenschaften sind in der Regel Zusammenschlüsse von Bürgerinnen und Bürgern gemeint, die gemeinschaftlich zum Beispiel Stromerzeugungsanlagen betreiben. Im branchenübergreifenden DGRV mit Sitz in Berlin sind nach eigenen Angaben mehr als 5000 Genossenschaften organisiert. (dz)

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