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Eon: Wärmepumpe kann sich nach elf Jahren rechnen

Der Energiekonzern hat die Kosten einer neu gekauften Gasheizung mit denen einer neuen Wärmepumpe vergleichen lassen. Je nach den Gegebenheiten ziehen beide nach elf bis 16 Jahren gleich.
21.06.2024

Wärmepumpe oder doch Gasheizung? Potenzielle Käuferinnen und Käufer müssen viel beachten.

Eon hat die Kosten von Wärmepumpen und Co. im Vergleich zu einer neuen Gasheizung untersuchen lassen. Auch die Wahrnehmung des Themas in der Bevölkerung ließ der Energiekonzern erheben.

Demnach rechnet sich eine Wärmepumpe mit staatlicher Förderung in einem beispielhaften Vier-Personen-Reihenhaus aus dem Jahr 1990 in Essen nach zehn Jahren. In München sei der Break-even-Point unter gleichen Bedingungen nach elf Jahren erreicht. In einem Einfamilienhaus von 1980 oder 2005 ziehen Gasheizung und Wärmepumpe je nach Ort und Haushaltsgröße nach 14 bis 16 Jahren gleich.

PV und Speicher

In weiteren Szenarien verglich die beauftragte Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen das Ganze auch in Kombination mit einer Photovoltaikanlage sowie einer PV-Anlage samt Batteriespeicher. Hier berechneten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Jahreswerte zwischen 11 und 15 Jahren. Ist der Break-even-Point einmal erreicht, ließen sich Energiekosten von etwa 70 Prozent sparen.

Eine repräsentative Umfrage zum Thema führte das Meinungsforschungsinstitut Yougov mit Hauptsitz London durch. Dieses befragte 5.000 Menschen in Deutschland, darunter knapp 1.500 Hausbesitzerinnen und -besitzer. Zentrales Fazit laut Eon: "Viele unterschätzen, wie schnell sich Energielösungen finanziell rechnen." Auftraggeber ist Eon Energie Deutschland aus München. (dz)