Ralf Schodlok ist der alte und neue Vorsitzende der VKU Landesgruppe Hessen.

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Bild: © ESWE Versorgungs AG

Der Wiesbadener Regionalversorger ESWE Versorgung hat sein Ergebnis im vergangenen Jahr trotz Corona-Krise leicht verbessert. Das Unternehmensergebnis nach Steuern lag bei 43,8 Mio. Euro, wie aus dem nun veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht. Im Vorjahr waren es 1,4 Mio. Euro weniger gewesen.

Dabei hinterließ die Krise durchaus ihre Spuren. Die Absatzmengen im Strom- und Gasbereich gingen um etwa acht Prozent zurück. Bei Strom verzeichnete das Unternehmen einen Absatz von knapp 880 Mio. kWh. Bei Gas waren es etwas mehr als 1900 Mio. kWh.

Umsatz gesunken

Entsprechend sank auch der Umsatz - und zwar um 18 Mio. Euro auf 391 Mio. Euro.

Maßgeblich zur Ergebnisverbesserung hätten dagegen die Netz- und Telekommunikationstöchter beigetragen, teilt ESWE mit. Auch die Kraftwerke-Mainz-Wiesbaden, an denen die Hessen mit 50 Prozent beteiligt sind, meldeten deutlich mehr Gewinn als noch im Vorjahr (37 Mio. Euro statt 26 Mio. Euro).

Dienstleistungen gewinnen an Bedeutung

Außerdem würden energienahe Dienstleistungen wie Energieaudits, Wärmeanlagen- und Beleuchtungs-Contracting, Smart-Home-Produkte sowie Ladeinfrastruktur-Angebote zunehmend an Bedeutung gewinnen, heißt es.

Die ESWE geht davon aus, dass die Nachfrage im Energievertrieb durch coronabedingt verordnete Betriebsschließungen weiterhin auf niedrigem Niveau verharren werde. Es sei zu erwarten, dass trotz staatlicher Unterstützungsmaßnahmen verstärkt Förderungsausfälle zu verzeichnen seien, steht im Prognosebericht des Unternehmens.

Leicht niedrigeres Ergebnis erwartet

Insgesamt rechnet die ESWE demnach für dieses Jahr ein Unternehmensergebnis, das leicht unter dem Niveau des Vorjahres liegen wird. (aba)

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