Strom- und Gaskunden müssen im kommenden Jahr mit deutlichen Kostensteigerungen rechnen.

Strom- und Gaskunden müssen im kommenden Jahr mit deutlichen Kostensteigerungen rechnen.

Bild: © dermauber/AdoeStock

Die Energieversorgung Oberhausen AG (EVO) hat ihr städtisches Strom- und Gasnetz auf ihre Tochtergesellschaft Oberhausener Netzgesellschaft mbH ausgegliedert. Ein Team von BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und BDO Legal Rechtsanwaltsgesellschaft hat die EVO vor allem in steuerlichen und rechtlichen Fragestellungen im Kontext der Ausgliederung beraten, wie die BDO mitteilt.

EVO ist seit 1971 das örtliche Energiedienstleistungsunternehmen für die Stadt Oberhausen, das seine Kunden mit Strom, Erdgas und Fernwärme versorgt und weitere energienahe Dienstleistungen erbringt. Das Unternehmen verfügt über zwei eigene Heizkraftwerke und ein Biomasse-Heizkraftwerk. Die Oberhausener Netzgesellschaft mbH ist seit 2007 (damals noch als evo Energie-Netz GmbH firmierend) für Planung, Bau und Betrieb des Strom-, Gas- und Fernwärmenetzes der evo zuständig.

Die Gründung der Gesellschaft erfolgte zur Umsetzung der gesetzlichen Unbundling-Vorgaben, wonach Energieversorgungsunternehmen mit mehr als 100.000 Kunden ihre Strom- und Gasnetze durch eine rechtlich selbstständige neue Gesellschaft führen müssen. Die Oberhausener Netzgesellschaft mbH hat seitdem die Aufgabe, entsprechend den Vorgaben des Energiewirtschaftsgesetzes die Versorgungsnetze der evo zu betreiben, zu warten, instand zu halten und bedarfsgerecht auszubauen sowie allen Energiehändlern diskriminierungsfrei zur Verfügung zu stellen. (gun)

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