Fernwärmenetz der insolventen Stadtwerke Laage wird verkauft

Fernwärmekunden in Laage haben nun Sicherheit: Ein Betreiber ist gefunden.
Bild: © Marijan Murat/dpa
Von Pauline Faust
Die Fernwärmeversorgung der insolventen Stadtwerke Laage ist laut der Insolvenzverwalterin gesichert. Die Bützower Wärme GmbH wird die Sparte übernehmen.
Die Stadtwerke Laage in Mecklenburg-Vorpommern hatten im August dieses Jahrs einen Insolvenzantrag gestellt. Als vorläufige Insolvenzverwalterin wurde die Rechtsanwältin Ulrike Hoge-Peters bestellt.
Bereits seit 1995 gibt es die Stadtwerke Laage, sie sind zu 75 Prozent in der Hand des städtischen Eigentümers Laage. Ein Viertel der Anteile halten die wenige Kilometer entfernt ansässigen Stadtwerke Teterow.
Da die Stadtwerke Laage im Bereich Fernwärme ein eigenes Netz und eigene Wärmeerzeugungsanlagen unterhalten, sei dieser Bereich für die Versorgung vieler Haushalte und öffentlicher Gebäude wie auch eines Schulcampus essenziell, so Hoge-Peters.
Nun wurde der Bereich Fernwärme durch die Bützower Wärme übernommen. Hoge-Peters zeigte sich erleichtert: "Ich bin dankbar, mit der Bützower Wärme eine sowohl für die Gläubiger als auch die Kunden bestmögliche Lösung zur Übernahme des Fernwärmebereichs gefunden zu haben und so eine Notsituation in den kommenden energieintensiven Wintermonaten vermieden werden konnte."
Die Bützower Wärme versorgt nach eigenen Angaben seit 40 Jahren eine Vielzahl der Bützower Haushalte sowie zahlreiche öffentliche als auch gewerbliche Einrichtungen mit Fernwärme.
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