"Wir konnten bei der Energiebeschaffung günstiger für die Zukunft einkaufen und geben diese Entlastung unmittelbar an unsere Kundinnen und Kunden weiter", wird Gasag-Chef Georg Friedrichs (Bild) zitiert.

"Wir konnten bei der Energiebeschaffung günstiger für die Zukunft einkaufen und geben diese Entlastung unmittelbar an unsere Kundinnen und Kunden weiter", wird Gasag-Chef Georg Friedrichs (Bild) zitiert.

Bild: © Carsten Koall/dpa

Der Berliner Gas-Grundversorger Gasag hat für Mai eine deutlichen Preisnachlass angekündigt. Im Raum steht eine Senkung von rund 20 Prozent. Detailliertere Angaben machte das Unternehmen nicht. Die genaue Höhe der Preissenkung müsse noch berechnet werden, hieß es.

Die Gasag hatte den Grundversorgungspreis für Januar auf rund 20 Cent pro kWh fast verdoppelt. Damit lag sie im Januar nach Berechnungen des Vergleichsportals Verivox über dem durchschnittlichen bundesweiten Gaspreisniveau von 18 Cent pro kWh.

Heranrücken an Preisbremsenniveau

Bei einer Senkung um etwa 20 Prozent würde der Preis – ohne Berücksichtigung des Grundpreises – bei etwa 16 Cent pro kWh liegen. Auf Vergleichsportalen boten manche Versorger zuletzt bereits unter dem Preisbremsenniveau von zwölf Cent pro kWh an.

"Wir konnten bei der Energiebeschaffung günstiger für die Zukunft einkaufen und geben diese Entlastung unmittelbar an unsere Kundinnen und Kunden weiter", erklärt Vorstandsvorsitzender Georg Friedrichs in einer Presseaussendung die Entscheidung, die Grundversorgungspreise wieder zu senken. Auch bei Strom- und Gaslaufzeitprodukten würden Kunden entlastet.

Entega senkt auf 13 Cent pro kWh

Die Gasag ist damit mindestens der dritte große Grundversorger, der für das Frühjahr Preissenkungen in Aussicht gestellt hat. Die Stadtwerke München wollen zumindest bei Strom von April an nicht mehr 62, sondern 52 Cent pro kWh berechnen. Und der Darmstädter Regionalversorger Entega geht im April von gegenwärtig 21 auf 13 Cent pro kWh Gas zurück. (Die ZfK berichtete.)

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