Der Hamburger Hafen ist Deutschlands größter Seehafen.

Der Hamburger Hafen ist Deutschlands größter Seehafen.

Bild: © Adobe Stock/Mapics

Die geplante Fusion der städtischen Energieversorger Hamburg Energie und Wärme Hamburg zum 1. Januar 2022 schreitet weiter voran. Wie jetzt bekannt wurde, werden sich die beiden Unternehmen zur Hamburger Energiewerke GmbH (HEnW) zusammenschließen.

Das neue Unternehmen mit rund 850 Beschäftigten soll verstärkt die Energie- und Wärmewende Hamburgs mitgestalten, teilte die Umweltbehörde am Freitag mit. Das Unternehmen werde mehr als 150 000 Kunden mit Strom und Gas versorgen und liefere rund 22 Prozent der Hamburger Nutzwärme.

Dieses Trio leitet künftig das Unternehmen

Geleitet wird das neue Unternehmen den Angaben zufolge von den bisherigen Geschäftsführern Christian Heine von Wärme Hamburg - künftig Sprecher der Geschäftsführung - und Michael Prinz von Hamburg Energie. Als neue technische Geschäftsführerin werde Kirsten Fust von der Schleswig-Holstein Netz AG Michael Beckereit ablösen, der Ende des Jahres aus Altersgründen ausscheide. Die 56-jährige Diplomingenieurin ist seit 2018 im Vorstand der Schleswig-Holstein Netz AG.

«Die Hamburger Energiewerke bieten zukünftig den Bürgerinnen und Bürgern eine Vielzahl an Produkten von Strom, Gas und Fernwärme über Photovoltaik und Solarthermie bis hin zu energetischen Quartierslösungen und Nahwärmenetzen aus einer Hand an», erklärte Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne). Und Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) betonte, dass bei dem neuen Namen «bei nicht wenigen Hamburgerinnen und Hamburgern Erinnerungen an die gute alte HEW wach werden, ist durchaus gewollt».

Die Hamburgische Electricitäts-Werke AG (HEW) war für mehr als 100 Jahre für die Stromversorgung in der Hansestadt zuständig. Von 1914 bis 2002 war die Stadt an ihr beteiligt - ehe sie der schwedische Energiekonzern Vattenfall übernahm. Beim Volksentscheid zur Rekommunalisierung der Energienetze von 2013 hatte sich dann die Mehrheit der Hamburger für einen Rückkauf der Strom-, Gas- und Wärmenetze ausgesprochen. 2019 erfolgte der vollständige Rückkauf der Wärme Hamburg. (dpa/hoe)

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