Der bundesweite Strom- und Gasanbieter Lekker hat seinen Aufwärtstrend trotz Corona-Krise im vergangenen Jahr fortgesetzt.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) hielt die Tochter der Stadtwerke Krefeld mit 7,4 Mio. Euro stabil. 2019 waren es 7,3 Mio. Euro gewesen.
Rückgänge im Geschäftskundenbereich
Auch dank der Übernahme von etwa 40.000 Strom- und Gaskunden der PST Europe Sales kletterte der Kundenstamm zudem auf mehr als 400.000. Damit gehöre Lekker zu den führenden bundesweiten Energieanbietern, teilt das Unternehmen mit.
Die Corona-Krise führte beim Stromabsatz zu Rückgängen im Geschäftskundenbereich. Ein höherer Absatz im Haushaltskundenbereich glich dies aber mehr als aus.
Rekordabsatz bei Gas
Nach eigenen Angaben verzeichnete Lekker im Gassegment im vergangenen Jahr einen Rekordabsatz von 1,1 TWh (2019: 0,9 TWh). Auch der Stromabsatz wuchs im Vorjahresvergleich (946 GWh, Vorjahr: 881 GWh).
Zudem stieg der Netto-Umsatz des Unternehmens und zwar von 256 Mio. auf 294 Mio. Euro.
Lekker seit 2014 mit Gewinn
Lekker strukturierte nach der vollständigen Übernahme durch die Stadtwerke Krefeld Mitte der 2010er-Jahre um, digitalisierte und automatisierte seinen Vertrieb sukzessive. Seitdem erzielt das in Berlin ansässige Unternehmen in einem umkämpften Markt mit niedrigen Margen jedes Jahr positive Ergebnisse. (ab)
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Korrektur: In einer ersten Fassung wurden Strom- und Gasabsatz falsch zugeordnet. Der Artikel wurde entsprechend berichtigt.



