Wer 2026 neue Großbatteriespeicher plant, darf sich über bessere Rahmenbedingungen freuen. (Symbolbild)

Wer 2026 neue Großbatteriespeicher plant, darf sich über bessere Rahmenbedingungen freuen. (Symbolbild)

Bild: © phonlaimaiphoto/AdobeStock

Der Ökoenergieanbieter Lichtblick erweitert sein Portfolio. Das Hamburger Unternehmen will in Zukunft auch große Batteriespeicher entwickeln, kündigte es an. Noch dieses Jahr erwartet Lichtblick erste Baugenehmigungen für Speicherprojekte mit einer Kapazität von bis zu 400 Megawattstunden (MWh).

Joint Venture gegründet

Eigens dafür habe der Ökoenergieanbieter zusammen mit dem Projektentwickler Energisto aus München ein Speicher-Joint-Venture gegründet, sagte ein Lichtblick-Sprecher auf Nachfrage. Das "GigaCharge" getaufte Unternehmen soll die gesamte Projektkette bis zur Inbetriebnahme abbilden. Für die Flexibilitätsvermarktung verweist Lichtblick auf ihre niederländische Muttergesellschaft Eneco, die diese Dienstleistung für Dritte anbietet.

Die Partner adressieren damit den steigenden Strombedarf sowie die Zunahme erneuerbarer Energien. "Erst durch große Mengen an Speicherkapazitäten können kurzfristige Netzüberlastungen in Zeiten hoher Energieproduktion entscheidend reduziert werden", sagte Enno Wolf, Chief Operating Officer von Lichtblick. Zugleich könne mehr Ökostrom genutzt werden, auch zu wind- und sonnenarmen Zeiten.

Die genossenschaftliche Energisto ist auf die Entwicklung von Erneuerbarenanlagen spezialisiert. Ein Fokus liegt dabei auf Photovoltaiksystemen in Kombination mit Biogasanlagen und Wasserkraftwerken. Gründungsvorstand Thilo von Haas erklärte, durch die Partnerschaft mit Lichtblick ließen sich Großspeicherprojekte schneller vorantreiben. (dz)

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