Nordex hat mit dem Jahresergebnis für 2019 seine eigenen Erwartungen erfüllt, wie José Luis Blanco, CEO der Gruppe betont: „Wir haben alle Ziele unserer Prognose für 2019 erreicht. Die Nachfrage nach unseren hocheffizienten Turbinen ist nach wie vor hoch, so dass wir über ein hohes Auftragsvolumen verfügen und mit einem gut gefüllten Auftragsbuch in das Jahr 2020 starten.“
Konkret konnte der Konzern mit Sitz in Hamburg sein Auftragseingang um 31 Prozent von 4,75 GW auf 6,21 GW steigern. Erst Ende 2019 wurden mehrere Deals unter anderem mit der Türkei, Spanien und Italien im Umfang von insgesamt 308 MW abgeschlossen. Damit entfielen über die Hälfte der Aufträge auf Europa, gefolgt von Nordamerika mit 28 Prozent und Lateinamerika (18 Prozent).
Rote Zahlen in den vergangenen Monaten
Auch seinen Umsatz konnte das Unternehmen von 2,46 Mrd. Euro auf 3,28 Mrd. Euro steigern, sodass das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) um satte 21,7 Prozent auf 123, 8 Mio. Euro anwuchs. Über das tatsächliche Nettoergebnis für 2019 machte Nordex keine Angaben.
Zuletzt steckte der Konzern allerdings tief in den roten Zahlen. In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres stieg der Jahresfehlbetrag von 51,8 Mio. Euro auf 76,5 Mio. Euro. Damals lag das operative Ergebnis noch bei 60,2 Mio. Euro. Allerdings kündigte Nordex trotz der Verluste stets volle Auftragsbücher an, was sich scheinbar bewahrheitet hat. (ls)


