Einfach zur PV-Anlage auf dem Dach: Hausbesitzer senden Fotos vom Dach an den Kundenberater. In wenigen Minuten wird per KI die passende Solaranlage geplant. Anschließend kommt es zum Beratungsgespräch über ein Videotelefonat. Im dritten Schritt überprüft ein Monteur vor Ort, ob alle Maße stimmen.

Einfach zur PV-Anlage auf dem Dach: Hausbesitzer senden Fotos vom Dach an den Kundenberater. In wenigen Minuten wird per KI die passende Solaranlage geplant. Anschließend kommt es zum Beratungsgespräch über ein Videotelefonat. Im dritten Schritt überprüft ein Monteur vor Ort, ob alle Maße stimmen.

Bild: © tl6781/AdobeStock

Die Osterholzer Stadtwerke stärken ihr wachsendes Geschäftsfeld Dienstleistungen zum Jahreswechsel mit zwei neuen regionalen Partnerschaften. Der Kommunalversorger aus der Nähe von Bremen beteiligt sich dabei mit 25,1 Prozent an dem Anfang August neu gegründeten Elektroinstallationsunternehmen Aukos aus dem Landkreis Osterholz. Der Handwerksbetrieb hat aktuell 58 Mitarbeitende.

Außerdem bauen die Osterholzer Stadtwerke ihr Engagement im Bereich der erneuerbaren Energien aus. Hierzu gründen sie eine gemeinsame Gesellschaft mit der Reon AG aus Lilienthal. Mit der gemeinsamen Gesellschaft sollen laut Pressemitteilung Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien im Landkreis Osterholz projektiert und errichtet sowie die erzeugten Strommengen vermarktet werden. Die Reon AG  beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit dem Thema Windenergie, leitet Wind- und Solarprojekte und erstellt Energiekonzepte.
 

Mit der Beteiligung an der Aukos GmbH erhalten die Osterholzer Stadtwerke nach eigenen Angaben einfacheren Zugriff auf derzeit knappe Personalkapazitäten und -know how, um Kundenaufträge beispielsweise im Photovoltaik-Contracting schneller bedienen zu können. 

Meyer-Hammerström: "Werden uns aus Energiekrise heraus investieren"

Gemeinsam mit Reon schließen die Osterholzer Stadtwerke in der Region zudem den kompletten Kreis der Wertschöpfungskette der erneuerbaren Energien von der Flächenentwicklung bis hin zur Vermarktung an die Kunden. Weiterhin ließen sich beide Partnerschaften ideal verzahnen und würden auch die notwendigen Möglichkeiten und Flexibilitäten bieten, um Aktivitäten wie etwa den wettbewerblichen Messstellenbetrieb oder den Betrieb der öffentlichen Ladeinfrastruktur zukunftsfähiger aufzustellen.

„Wir haben in den vergangenen Jahren die richtigen Weichen gestellt und gute Grundlagen geschaffen, um unsere Zukunft als Energieversorger und Dienstleister sicher und erfolgreich zu gestalten“, erklärt Christian Meyer-Hammerström, Geschäftsführer der Osterholzer Stadtwerke. Auf dieser Basis werde man die herausfordernden Aufgaben der nächsten Jahre bewältigen und sich aus der Energiekrise herausinvestieren. „Mit beiden Partnerschaften werden wir hier vor Ort die Energiewende jetzt noch schneller gestalten.“

Der Kommunalversorger hatte im Geschäftsjahr 2021 das beste Ergebnis seiner Unternehmensgeschichte erzielt, mit einem Bilanzgewinn von über sechs Mio. Euro. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen den Dienstleistungsbereich als dritte Säule weiter ausgebaut und das Angebot um Wallboxen und ein Solar-Carport-Contracting erweitert. (hoe)

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