Wegen des Dach-Einsturzes muss die Wiederöffnung des Spaßbades Aquarium, der Saunalandschaft und des Fitnessbereiches auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

Wegen des Dach-Einsturzes muss die Wiederöffnung des Spaßbades Aquarium, der Saunalandschaft und des Fitnessbereiches auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

Bild: © Screenshot Homepage Stadtwerke Schwedt

Das eingestürzte Dach der Schwimmhalle in Schwedt (Uckermark) ist nach Angaben von Bürgermeister Jürgen Polzehl (SPD) regelmäßig überprüft worden. Die Stadt habe alle Vorschriften eingehalten, die nach dem Einsturz des Dachs der Eishalle in Bad Reichenhall 2006 mit 15 Toten erlassen worden seien, sagte Polzehl in der rbb-Sendung «Brandenburg aktuell» am Montagabend. Betreiber der Schwimmhalle sind die örtlichen Stadtwerke.

«Es fand eine jährliche Inspektion des Daches statt», betonte der Bürgermeister. Im Jahr 2010 habe es gemäß den Vorschriften eine eingehende Untersuchung des 1999 gebauten Dachs gegeben, berichtete er. «Dies wäre auch jetzt wieder fällig gewesen.»

 

Das Dach der wegen Sanierungsarbeiten geschlossenen Schwimmhalle des «Aquarium» war am Sonntag aus noch ungeklärter Ursache eingestürzt. Verletzt wurde niemand. Die Staatsanwaltschaft Neuruppin hat Ermittlungen gegen Unbekannt wegen Baugefährdung aufgenommen. Nach einer Befragung von Zeugen des Unglücks sollen technische Untersuchungen zur Ermittlung der Unglücksursache erfolgen. (dpa/hoe)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper