Das Management bei der Tochter Siemens Gamesa müsse nacharbeiten, forderte Konzernchef Christian Bruch.

Das Management bei der Tochter Siemens Gamesa müsse nacharbeiten, forderte Konzernchef Christian Bruch.

Bild: © Siemens Energy

Energiekonzern Siemens Energy baut in Berlin weniger Arbeitsplätze ab als ursprünglich geplant. Zwar fielen 602 Jobs weg, dafür habe man aber 136 gerettet, erklärte die IG Metall Berlin.

Zudem seien Investitionen in den Standort vereinbart worden. Bereits am Mittwoch war bekannt geworden, dass sich IG Metall und Siemens Energy im Streit um den geplanten Jobabbau in Deutschland geeinigt hatten. Bundesweit sinkt die Zahl der wegfallenden Arbeitsplätze von 2900 bis 3000 demnach auf unter 2600.

Siemens Energy zuletzt mit Verlusten

"Die Auseinandersetzungen waren so hart wie nie in der Siemens-Historie", sagte Jan Otto, der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Berlin. "Auch wenn wir einen strategischen Teilerfolg erzielt haben, können wir uns über das Ergebnis nicht freuen." Der Konflikt im Gasturbinenwerk Berlin sei aber noch nicht zu Ende.

Die Einigung sei im Sinne von Firma und Beschäftigten, hieß es von Siemens Energy. Die Maßnahmen seien geeignet, "die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland abzusichern". Siemens Energy hat zuletzt deutliche Verluste geschrieben. (dpa/aba)

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