Der niedersächsische Wirtschaftsminister Lies setzt auf die PV-Produktion in dem Bundesland. im Bild die  Inspektion der Solarmodul-Produktion bei Solarwatt in Dresden.

Der niedersächsische Wirtschaftsminister Lies setzt auf die PV-Produktion in dem Bundesland. im Bild die Inspektion der Solarmodul-Produktion bei Solarwatt in Dresden.

Bild: © Sebastian Kahnert/dpa

Aktuell sei die Herstellung in Deutschland nicht mehr wirtschaftlich möglich, erklärte ein Sprecher am Sonntag auf dpa-Anfrage. Die Maschinen würden vorerst nicht abgebaut und könnten bei Bedarf wieder hochgefahren werden.

Auch werde das Unternehmen weiterhin Module, Batteriespeicher und Energiemanagementsysteme anbieten. Im April hatte Solarwatt bereits bekanntgegeben, die Produktion von Solarmodulen in Dresden Ende Juli zu beenden. Sie werden künftig nur noch in Asien gefertigt.

Verringerung der Belegschaft um 150 Personen

Vom hiesigen Aus der Produktion von Modulen und Speichern sind den Angaben nach 190 Menschen betroffen. Ziel sei es, für einige Mitarbeiter aus der Produktion Beschäftigung in anderen Unternehmensbereichen zu finden.

Insgesamt wird sich die Belegschaft in Deutschland von zuletzt etwa 650 auf 500 verringern – dazu zählen Bereiche wie Vertrieb und Produktmanagement. Über das Aus der Produktion von Batteriespeichern hatte zuvor die «Sächsische Zeitung» berichtet. (dpa/sg)

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