Die Stadtwerke Lindau (Bayern) suchen nach einem Partner für die Tochtergesellschaft Telekommunikation Lindau.
"Wir sind zu klein, um groß zu sein", wird Geschäftsführer Hannes Rösch in einer Pressemitteilung zitiert. Ohne großen finanziellen Aufwand sei die Sparte Telekommunikation und IT/Rechenzentrum nicht zukunftsfähig und wirtschaftlich.
Trendwende seit 2017
Das derzeit etwa 200 Kilometer lange Glasfasernetz soll bei einem zukünftigen Betriebsmodell in der Verantwortung der Stadtwerke bleiben. So könnten die Synergien mit dem Stadtwerkenetz auch weiterhin optimal genutzt werden, heißt es.
Lange war die die Telekommunikationstochter der Stadtwerke Lindau defizitär. Die Trendwende gelang allerdings in den Geschäftsjahren 2017 und 2018.
Jahresüberschuss von 4,4 Mio. Euro
Für das Jahr 2019 erzielte das Unternehmen sogar einen Jahresüberschuss von 4,4 Mio. Euro. Der Umsatz belief sich auf 5,4 Mio. Euro. Zahlen für das vergangene Jahr wurden noch nicht veröffentlicht. (aba)



