Bild: © Nikola Johnny Mirkovic/Unsplash

Ab Januar 2023 versorgern die Stadtwerke Osnabrück alle Privatkund*innen mit herkömmlichen Ökostrom. Die Umstellung erfolgt automatisch, wie der kommunale Versorger mitteilt. Der Grünstrom werde nachweislich durch Wasserkraftwerke in Skandinavien und anderen europäischen Ländern erzeugt. 

In den beiden Jahren 2021 und 2022 hatten die Stadtwerke die Belieferung in Osnabrück auf sogenannten Regionalstrom umgestellt. Der Strom aus erneuerbaren Energien wird in einem Umkreis von maximal 50 Kilometern  produziert. Die rund 160 Mio. kWh Strom pro Jahr waren jedoch teurer als die Beschaffung des herkömmlichen Ökostroms.

Mehrkosten zu hoch

Zumal die Stadtwerke auch entsprechende Herkunftsnachweise erwerben mussten. Die Mehrkosten machten demnach einen Betrag in mittlerer sechsstelliger Höhe aus, den die Stadtwerke aber nicht an ihre Kund*innen weitergaben.

Diese Mehrkosten können die Stadtwerke nun - auch aufgrund der gestiegenen Energiepreise - nicht mehr kompensieren. Deshalb stellt der Versorger seine rund 80.000 Privatkund*innen auf herkömmlichen Ökostrom um. Kund*innen aus dem Umland erhielten bereits seit Anfang 2022 herkömmlichen Ökostrom. (jk)

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